Barrierefreiheit in Verwaltungsgebäuden der Stadt Bochum
20230034 · Antwort der Verwaltung · 23.03.2023
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Bochum hat auf eine Anfrage der CDU-Fraktion zur Barrierefreiheit in städtischen Verwaltungsgebäuden reagiert. Grundlage für künftige Maßnahmen ist eine laufende fachübergreifende Bestandsaufnahme, die als Basis für ein noch zu entwickelndes Handlungskonzept Barrierefreiheit dienen soll. Dieses Konzept wird die langfristigen strategischen Ziele der Stadt definieren.
In den vergangenen Jahren wurden bereits verschiedene bauliche und technische Anpassungen vorgenommen. So wurde im Zuge der Sanierung des Ostflügels des Historischen Rathauses der Zugang durch Rampen barrierefrei gestaltet, ergänzt durch taktile Bodenindikatoren und Aufzüge. Zudem stehen im Rathaus Rollstühle zur Ausleihe bereit, und die App „RathausNavi Bochum“ unterstützt die digitale Orientierung. Weitere Maßnahmen umfassen die Übersetzung von Dienstleistungen in Leichte Sprache sowie den Einsatz mobiler Ringschleifensysteme in verschiedenen Ämtern.
Für Neubauten und Gesamtsanierungen sind nach der Landesbauordnung NRW Barrierefrei-Konzepte verpflichtend. Ein Beispiel für geplante Maßnahmen ist das „Haus des Wissens“, das mit Induktionsschleifen, Bodenindikatoren und einer speziellen „Toilette für alle“ ausgestattet werden soll. Die Ergebnisse der aktuellen Bestandsaufnahme sollen künftig die Handlungsbedarfe im bestehenden Gebäudebestand konkretisieren.
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