Schutz der Heimbewohner in städtischen Besitz befindlichen Alten- und Pflegeheimen vor Hitzewellen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Gruppe „FDP-UWG: WAT im Rat“ zum Schutz von Bewohnern in städtischen Alten- und Pflegeheimen vor Hitzewellen reagiert. Die Anfrage bezog sich auf die Notwendigkeit von Vorsorgemaßnahmen in den Einrichtungen, die sich im Besitz der Diakonie Ruhr Pflege gemeinnützige GmbH befinden.
Nach Angaben der Verwaltung verfügen alle Einrichtungen über Hitzeschutzkonzepte, die Maßnahmen wie Lüften, Flüssigkeitsversorgung und die Nutzung von Kühlzonen beinhalten. Während die Einhaltung einer Raumtemperatur von 26 Grad Celsius grundsätzlich angestrebt wird, kann diese bei extremen Hitzeperioden nicht durchgehend gewährleistet werden. In solchen Fällen werden betriebliche Maßnahmen wie die Verlagerung von Tätigkeiten an kühlere Orte umgesetzt.
Hinsichtlich baulicher Anpassungen werden Konzepte zur Nachrüstung von Sonnenschutz und zur Klimatisierung von Aufenthaltsbereichen erarbeitet, wobei lediglich eine Einrichtung bereits über einen hinreichenden baulichen Hitzeschutz verfügt. Die Umsetzung solcher Maßnahmen ist mit geschätzten Kosten zwischen 500.000 Euro und 750.000 Euro pro Einrichtung verbunden. Eine Refinanzierung dieser Investitionen über die Pflegekosten ist möglich, erfordert jedoch ein Abstimmungsverfahren mit der Stadt Bochum und dem LWL. Solarbetriebene Kühlsysteme sind derzeit weder im Einsatz noch geplant, mobile Kühlgeräte werden vereinzelt als Provisorium genutzt. Energetische Sanierungsmaßnahmen sind aktuell nicht refinanzierungsfähig.
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Beratungsfolge
- 10.11.2026anstehend
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