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Missbrauchsrisiken bei Ausländerbehörde und Einbürgerungsbüro

20261002 · Antwort der Verwaltung · 30.06.2026 · Amt für Bürgerservice

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KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung der Stadt Bochum hat auf eine Anfrage der AfD-Fraktion zu den Risiken durch gefälschte Sprach- und Integrationszertifikate geantwortet. Im Bereich der Einbürgerungsstelle wurden seit 2023 insgesamt 28 Personen mit gefälschten Dokumenten identifiziert. Die betroffenen Personen besitzen unter anderem die syrische, irakische, afghanische, libanesische, türkische, iranische oder indische Staatsangehörigkeit. In der Ausländerbehörde sind zudem einzelne Verdachtsfälle im einstelligen Bereich bekannt.

Zur Sicherstellung der Echtheit nutzt die Verwaltung Online-Verifikationsportale der Anbieter telc und g.a.s.t. sowie die optische Prüfung der Originaldokumente. Zudem findet im Rahmen der verpflichtenden persönlichen Vorsprache eine Überprüfung der tatsächlichen Sprachkompetenz statt. Die Mitarbeitenden werden durch regelmäßige Unterweisungen und Fortbildungen für die Erkennung von Falsifikaten sensibilisiert.

Bei konkretem Verdacht erfolgt eine Information an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die Polizei oder die Zertifizierungsstellen sowie die Einleitung von Strafverfolgungsmaßnahmen. Die Verwaltung bewertet das Missbrauchsrisiko als latent vorhanden, sieht jedoch aufgrund der geringen Fallzahlen im Verhältnis zum Gesamtvolumen kein strukturell erhöhtes Risiko. Die Prüfung der Zertifikate verursacht laut Verwaltung nur einen geringen Anteil des gesamten Arbeitsaufwands in den jeweiligen Verfahren.

Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M (Prompt-Version v1, ca. 171 Wörter).

Beratungen

Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit (3. Sitzung)
30.06.2026
Rat (6. Sitzung)
07.05.2026