Fehlende Anlaufstellen für Opfer von sexualisierter Gewalt in Bochum
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Bochum hat auf eine Anfrage der Fraktion „Die Linke im Rat“ zur Situation von Anlaufstellen für Opfer sexualisierter Gewalt reagiert. Hintergrund der Anfrage war ein Bericht über eine Abweisung an einer im Internet aufgeführten Anlaufstelle im St.-Elisabeth-Hospital, bedingt durch laufende Zertifizierungsprozesse im Rahmen der landesweiten Umstellung auf die „Vertrauliche Spurensicherung“ (VSS).
Die Verwaltung gibt an, dass die Informationen auf der städtischen Webseite bereits an die aktuelle Versorgungssituation angepasst wurden. Zur Koordination der Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren, darunter das Gesundheitsamt, die Augusta Kliniken, das St. Josef-Hospital, die Polizei Bochum sowie verschiedene Beratungsstellen wie pro familia oder Wildwasser Bochum e.V., beantragt das Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen.
Hinsichtlich der Evaluation der Abläufe weist die Verwaltung darauf hin, dass die Vertrauliche Spurensicherung eine freiwillige Leistung der Kliniken ist und die Integration in den Klinikalltag sowie die entsprechende Auswertung durch die medizinischen Einrichtungen erfolgen muss. Das Referat führt zudem jährliche Schulungen in Kooperation mit dem Rechtsmedizinischen Institut des Universitätsklinikums Essen durch. Eine Versorgungslücke bestehe aktuell nicht, da die Augusta-Kliniken sowie die Kinderklinik des St. Josef-Hospitals das Angebot bereitstellen. Weitere Kliniken befinden sich im Zertifizierungsprozess, der voraussichtlich bis zum Jahresende abgeschlossen sein wird.
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Ort
📍 St.-Elisabeth Hospital · automatisch zugeordnet aus dem Vorlagentext, Kartendaten © OpenStreetMap.
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Beratungsfolge
- 15.09.2026Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
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