Beschlussvorschlag für den neuen Standort des 11. Gymnasiums Am Kulturgleis/City-Tor Süd - Hier: Änderungsantrag der Gruppe "Stadtgestalter/Volt" -
20261483 · Änderungsantrag · 11.06.2026 · Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation
📍 Am Kulturgleis · automatisch zugeordnet aus dem Vorlagentext, Kartendaten © OpenStreetMap.
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Beratungsfolge
Datum | Gremium | Ergebnis | 03.06.2026 | Ausschuss für Planung und Grundstücke | noch nicht beraten |
Die Stadtgestalter wollen den geplanten Schulstandort am City-Tor Süd verhindern und stattdessen alternative Standorte für das 11. Gymnasium prüfen lassen. In einem Änderungsantrag sprechen sie sich für eine andere Nutzung der Fläche aus.
Kompletter Ausschluss als Schulstandort gefordert
Die Stadtgestalter beantragen für die Ausschusssitzung am 3. Juni 2026, die Fläche City-Tor Süd dauerhaft als Schulstandort auszuschließen. Stattdessen soll ein neuer Entwicklungsprozess für die Flächen zwischen Musikforum und Schauspielhaus eingeleitet werden.
Für die künftige Nutzung schlagen sie verschiedene Optionen vor:
- Wohnen, Kultur, Gastronomie und Gewerbe
- Stadtgrün mit naturnahen Aufenthalts-, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten
- Realisierung einer Fußverkehrsverbindung zwischen Bermudadreieck und Bessemerstraße
Die Entwicklung soll durch Bürgerbeteiligung im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs erfolgen, an den sich gegebenenfalls ein Bebauungsplanverfahren anschließt.
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Alternative Standorte im Gleisdreieck bevorzugt
Für das 11. Gymnasium fordert die Partei die Prüfung neuer Standorte im Bezirk Mitte. Diese sollten vorzugsweise im Gleisdreieck oder an der ÖPNV-Achse der U35 liegen. Besonders interessant seien das Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ), die Musikschule sowie das Gesundheitsamt – auch in kombinierter Nutzung.
Die Verwaltung soll diese Standorte mit belastbaren Kostenprognosen unterfüttern und die Ergebnisse den zuständigen Gremien zur Vorberatung sowie dem Rat zum Beschluss vorlegen.
Kritik an Containerlösung und Standortumfeld
Die Stadtgestalter begründen ihre Ablehnung des City-Tor Süd mit mehreren Punkten. Laut Verwaltungsplanung müssten Schülerinnen und Schüler über Jahre in Containern neben einer lauten und schmutzigen Baustelle unterrichtet werden. Das pädagogische Konzept der neuen Schule sei unter diesen Bedingungen nicht umsetzbar.
Als problematisch bewerten sie auch das Umfeld am Bermudadreieck mit Bars und Alkoholkonsum sowie die Nähe zum Drogenkonsumraum der Krisenhilfe. Zudem bestehe eine Nutzungskonkurrenz zwischen Schulbetrieb und Veranstaltungen wie Bochum Total.
BVZ-Abriss soll revidiert werden
Die Partei argumentiert, dass der fast zehn Jahre alte Beschluss zum Abriss des BVZ einer Revidierung bedürfe. Die ehemalige Musikschule (früher Realschule) biete ausreichend Räumlichkeiten für mindestens drei Jahrgangsstufen und sei einer Containerlösung überlegen.
Während dieser Zeit könne das BVZ als teilweise öffentlich genutztes Gebäude saniert und für die Gymnasiumsnutzung angepasst werden. Die Stadtgestalter verweisen dabei auch auf eine Masterthesis von Lennard Förke, die eine Nutzbarkeit als öffentliches Gebäude mit Grundschul-/KiTa-Nutzung aufzeige.
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