SBO Senioreneinrichtungen der Stadt Bochum gGmbH hier: Wirtschaftsplan 2026
✦ Zusammenfassung
Beratungsfolge
Datum | Gremium | Ergebnis | 24.06.2026 | Ausschuss für Beteiligungen und Controlling | noch nicht beraten | 08.07.2026 | Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss | noch nicht beraten | 16.07.2026 | Rat | noch nicht beraten |
Die städtische Senioreneinrichtungen SBO gGmbH hat ihren Wirtschaftsplan für 2026 vorgelegt. Nach Beratung in Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung soll der Rat dem Plan zustimmen. Die Gesellschaft plant mit einem leichten Überschuss von 163.000 Euro.
Finanzplanung zeigt positive Entwicklung
Die SBO Senioreneinrichtungen der Stadt Bochum gemeinnützige GmbH (SBO) prognostiziert für 2026 Erträge in Höhe von 52,3 Millionen Euro aus dem operativen Geschäft. Dem stehen Aufwendungen von 52,5 Millionen Euro gegenüber. Daraus ergibt sich ein geplanter Überschuss von 163.000 Euro.
Die mittelfristige Finanzplanung sieht eine kontinuierliche Verbesserung vor:
- 2027: 418.808 Euro Überschuss
- 2028: 494.150 Euro Überschuss
- 2029: 540.789 Euro Überschuss
- 2030: 554.507 Euro Überschuss
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Sieben Einrichtungen mit 722 Pflegeplätzen
Die Wirtschaftsplanung umfasst alle städtischen Senioreneinrichtungen:
- Haus am Glockengarten: 160 Plätze (15 eingestreute Kurzzeitpflegeplätze)
- Haus an der Bayernstraße: 84 Plätze (8 eingestreute Kurzzeitpflegeplätze)
- Haus an der Graf-Adolf-Straße: 84 Plätze (8 eingestreute Kurzzeitpflegeplätze)
- Haus an der Krachtstraße: 92 Plätze (12 solitäre Kurzzeitpflegeplätze)
- Haus am Beisenkamp: 92 Plätze (12 solitäre Kurzzeitpflegeplätze)
- Haus an der Dördelstraße: 118 Plätze (10 solitäre Kurzzeitpflegeplätze, 19 Tagespflegeplätze)
- Haus an der Sommerdellenstraße: 92 Plätze (12 solitäre Kurzzeitpflegeplätze)
Insgesamt verfügt die SBO über 722 Pflegeplätze.
Erlössteigerungen und Kosteneinsparungen
Die Erlöse aus Pflegeleistungen, Unterkunft/Verpflegung und Investitionskosten sollen 2026 bei 49,9 Millionen Euro liegen – eine Steigerung um 5,4 Millionen Euro gegenüber 2025. Diese Erhöhung resultiert aus höheren Investitionskostensätzen und eingeplanten Entgeltsteigerungen von 4 Prozent ab März 2026 für sechs Einrichtungen.
Die Planung basiert auf einer Auslastung von durchschnittlich 98 Prozent im vollstationären Bereich und 75 Prozent in der Kurzzeitpflege.
Bei den Personalkosten wurde eine Tariferhöhung von 2,8 Prozent berücksichtigt. Die Aufwendungen für externe Personaldienstleister sollen auf 420.000 Euro reduziert werden. Die SBO konnte sich durch eine strategische Partnerschaft mit der Diakonie Ruhr erstmals günstigere Konditionen für Strom und Gas sichern.
Personalplanung mit 463 Vollzeitkräften
Die SBO plant für 2026 mit 463,74 Vollzeitkräften zuzüglich 45 Auszubildende inklusive 2 Praxisanleiterinnen. Das entspricht einem leichten Rückgang gegenüber Oktober 2025 (468,69 Vollzeitkräfte und 40,23 Auszubildende).
Die Stellenverteilung erfolgt nach dem Personalbemessungssystem PeBeM in verschiedenen Qualifikationsniveaus. Ein besonderer Bedarf besteht bei gelernten Pflegehelfern, weshalb bereits Personal zu entsprechenden Ausbildungskursen aktiviert wurde.
Chancen und Risiken der Entwicklung
Die Gesellschaft steuert auf den Abschluss einer erfolgreichen Sanierung zu. Die 2023 beschlossenen Sanierungsmaßnahmen wurden umgesetzt, sodass ab 2026 ein positives Unternehmensergebnis erwartet wird.
Als Chancen gelten die Kooperation mit der Diakonie Ruhr und die Möglichkeit höherer Investitionskostensätze für das Haus an der Dördelstraße. Im investiven Bereich sind für 2026 keine großvolumigen Projekte geplant.
Beratungsfolge
Der Wirtschaftsplan durchläuft folgende Gremien:
- Juni 2026: Ausschuss für Beteiligungen und Controlling (Vorberatung)
- Juli 2026: Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss (Vorberatung)
- Juli 2026: Rat (Entscheidung)
Unterlagen
Dokumente
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Beratungsfolge
- 16.07.2026Einstimmig nach BeschlussvorschlagEnthaltungen: 4 (FDP-UWG:WAT)
- 08.07.2026Einstimmig nach BeschlussvorschlagEnthaltungen: 1 (FDP-UWG:WAT)
- 24.06.2026kein Ergebnis hinterlegt
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