Zustandsüberwachung von Verkehrszeichen – Welche Rolle können KI-Systeme spielen?
20261060 · Antwort der Verwaltung · 27.05.2026 · Tiefbauamt
▶ KI-Zusammenfassung
Auf eine Anfrage der FDP-Fraktion zur Zustandsüberwachung von Verkehrszeichen hat die Verwaltung Informationen zur aktuellen Überwachung und Dokumentation vorgelegt. Die regelmäßigen Straßenkontrollen werden durch den Technischen Betrieb durchgeführt. Bei stark frequentierten Straßen erfolgen die Kontrollen wöchentlich, während bei weniger belasteten Straßen Intervalle von zwei Wochen bis zu zwei Monaten vorgesehen sind. Zusätzlich findet mindestens einmal jährlich eine Detailkontrolle zur Prüfung der Standsicherheit und der Verbindungselemente statt. Für größere Verkehrszeichenbrücken oder Lichtsignalanlagen ist das Tiefbauamt zuständig. Die Dokumentation der Zustände erfolgt in der digitalen Straßendatenbank ViaVis.
Hinsichtlich der Kosten wurden für den Zeitraum 2024/2025 durchschnittliche Ausgaben von 400.000 Euro für Reparaturen und Austausch sowie rund 40.000 Euro für Reinigungsarbeiten ausgewiesen. Für die Erneuerung größerer Wegweiser steht ein jährliches Budget von 50.000 Euro zur Verfügung.
Zum Einsatz von KI-gestützten Systemen zur automatisierten Erfassung, wie sie in Duisburg erprobt werden, erklärte die Verwaltung, die Entwicklungen in anderen Kommunen aufmerksam zu verfolgen. Ein Einsatz solcher Systeme würde jedoch eine entsprechende IT-Infrastruktur sowie die Berücksichtigung von Datenschutz- und IT-Sicherheitsaspekten erfordern. Da bereits über den Mängelmelder Informationen von Bürgern eingehen, wird der zusätzliche Erkenntnisgewinn durch KI als gering eingestuft. Aktuell sind keine konkreten Projekte geplant, da die Verfügbarkeit von Fachpersonal für die Instandhaltung als der entscheidende limitierende Faktor genannt wurde.
Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M
(Prompt-Version v1, ca. 204 Wörter).