Einsatz des Woggybots bei der Wohngeldstelle zur schnelleren Antragsbearbeitung
20260848 · Anfrage · 19.03.2026 · Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation
Die Anfrage wird schriftlich beantwortet.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt hat eine Anfrage an Oberbürgermeister Jörg Lukat eingereicht, die den Einsatz der Software „Woggybot“ in der Bochumer Wohngeldstelle zum Gegenstand hat. Hintergrund ist die Reform des Wohngelds im Jahr 2023, durch die die Zahl der Berechtigten gestiegen ist. Laut einer Mitteilung der Verwaltung bestehen weiterhin Bearbeitungsrückstände, wobei Erstanträge derzeit im Regelfall innerhalb von sechs Monaten bearbeitet werden. Die Verwaltung prüft derzeit Maßnahmen zur Organisationsoptimierung, einschließlich Software zur Automatisierung.
In der Anfrage wird auf die Stadt Nürnberg verwiesen, die den „Woggybot“ als Robotic Process Automation nutzt, um die Bearbeitung zu beschleunigen und Personal zu entlasten. Die Ratsgruppe, vertreten durch Dr. Volker Steude, Stefanie Beckmann und Nadja Zein-Draeger, bittet um Informationen zur Entwicklung der Bearbeitungszeiten bei Erst- und Folgeanträgen in den vergangenen sechs Monaten sowie zu den Ergebnissen der bisherigen Prozessoptimierung.
Zudem wird die Verwaltung um eine Bewertung des „Woggybots“ und der damit verbundenen Kosten gebeten. Die Anfrage fragt nach dem potenziellen Entlastungsumfang für die Wohngeldstelle und ob die Verwaltung einen Test des Systems oder eine Kontaktaufnahme mit der Stadt Nürnberg plant, um die Implementierung solcher Lösungen zu prüfen.
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