Förderung kultureller Einrichtungen in Bochum durch die Landesregierung - Wie werden die Mittel im Detail verteilt?
20260696 · Antwort der Verwaltung · 10.06.2026 · Kulturbüro und Kulturhistorische Museen
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Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Bochum hat im Ausschuss für Kultur und Tourismus Fragen zur Verteilung von Landesfördermitteln für kulturelle Einrichtungen gestellt. In einer Antwort der Verwaltung wurde dargelegt, dass die genaue Aufteilung zahlreicher Fördersummen nicht in kommunaler Entscheidungsgewalt liege, sondern durch das Land Nordrhein-Westfalen festgelegt werde.
Dies betrifft insbesondere die institutionelle Förderung in Höhe von rund 17,7 Millionen Euro, deren Empfänger die Kultur Ruhr GmbH, das Deutsche Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst e.V. sowie der Theaterverein Prinz Regent e.V. sind. Auch bei den Projektförderungen in Höhe von 35.000 Euro und 283.300 Euro, die unter anderem die Theater Total gGmbH sowie die Hofmann & Lindholm GbR und die kainkollektiv GbR betreffen, liegt die Bestimmung der Zuwendungshöhen beim Land.
Der Betriebskostenzuschuss in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro für die Kulturinstitute Bochum AöR umfasst 2.014.376 Euro für das Schauspielhaus Bochum, 196.600 Euro für das Vorhaben „Theaterrevier“ sowie 646.913 Euro für die Bochumer Symphoniker. Die Mittel der Musikschuloffensive in Höhe von 44.763,25 Euro dienen der Finanzierung einer Digitalagentur an der Musikschule, wobei für 2026 eine maximale Förderung von 76.737 Euro vorgesehen ist. Beim Programm „Kulturrucksack“ fungiert die Stadt als Erstempfänger der Mittel für künstlerische Bildungsmaßnahmen.
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