Land kürzt Mittel für Kultur / Auswirkungen auf städtischen Einrichtungen und freie Kulturszene
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung berichtet über die Auswirkungen der Landesmittelkürzungen in Nordrhein-Westfalen auf die Bochumer Kulturlandschaft. Während Programme zur bürgerschaftlichen Förderung sowie kulturelle Bildungsprojekte wie die „Kulturstrolche“ unverändert fortgeführt werden, ergeben sich bei den Betriebszuschüssen für das Schauspielhaus Bochum und die Bochumer Symphoniker Unsicherheiten durch den Wegfall regelmäßiger Zuwächse. Für das Schauspielhaus beläuft sich der Zuschuss auf 2.014.376 Euro bei einem Gesamtaufwand von 29.456.577 Euro, für die Bochumer Symphoniker beträgt er 646.913 Euro bei einem Gesamtaufwand von 12.635.275 Euro.
In der freien Szene sind Reduzierungen der Förderplätze angekündigt. Die Exzellenzförderung sinkt von drei auf zwei Gruppen, die Spitzenförderung von acht auf vier Ensembles und die Spitzenförderung für Kinder- und Jugendtheater von sechs auf vier Gruppen, wobei die Förderhöhe von 80.000 Euro auf 60.000 Euro pro Jahr sinkt. Bei der Konzeptionsförderung wird eine Senkung der maximalen Fördersumme von 50.000 Euro auf 40.000 Euro erwartet; die Ergebnisse der Auswahlverfahren werden für Herbst 2025 erwartet.
Für die Jahre 2024/25 verzeichneten die übrigen Gruppen insgesamt fünf Ausstellungen mit einer durchschnittlichen Dauer von zwei Wochen sowie 73 Aufführungen in Bochum. Als Spielorte dienten unter anderem das Kunstmuseum Bochum, das Schauspielhaus Bochum, das Prinz Regent Theater, der Bahnhof Langendreer, das Schaubüdchen, die Rottstr. 5 Kunsthallen sowie das Kunsthaus Thealozzi und der öffentliche Raum. Die Produktionen werden zudem an verschiedenen Orten in Nordrhein-Westfalen, bundesweit und international gezeigt.
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Beratungsfolge
- 02.10.2025Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
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