Radkreuz: Herner Straße (zwischen Brückstr. und Nordring)
20250552 · Beschlussvorlage der Verwaltung · 09.04.2025 · Tiefbauamt
Mehrheitlich nach BeschlussvorschlagEnthaltungen: 0dagegen: 1 (BD)dafür: 13 (SPD, Grüne, CDU, FASG, UWG:FB)
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung plant eine zweistufige Umgestaltung der Herner Straße im Abschnitt zwischen Brückstraße und Nordring als Teil des Projekts „Radkreuz“. Die Vorlage sieht zunächst eine Erprobungsphase vor, die durch Markierungen, Beschilderungen und punktuelle Einbauten umgesetzt werden soll. In dieser Phase wird die zulässige Geschwindigkeit auf 20 km/h reduziert, wobei Radfahrende auf den Fahrstreifen im fließenden Verkehr mitfahren. Die bisherigen Radfahrstreifen werden in Parkflächen umgewandelt, die auf die ehemaligen Radwege vorverlegt werden. Ergänzt werden die Flächen durch Bänke, Fahrradständer und Blumenkübel. An den Kreuzungen Kanalstraße und Widumestraße soll zudem die Verkehrsregelung „Rechts vor Links“ eingeführt werden.
Nach einer Auswertungsphase der Erprobung ist ein baulicher Endausbau vorgesehen. Dieser umfasst die Installation einer befahrbaren, gepflasterten Trennung zur Reduzierung von Überholvorgängen sowie die Schaffung behindertengerechter Übergänge. Zudem sind die Neupflanzung von fünf Bäumen und die Entsiegelung von etwa 145 Quadratmetern Fläche geplant. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 695.000 Euro. Dieser Betrag setzt sich aus den Kosten für die Erprobung (ca. 115.000 Euro), dem Endausbau (ca. 380.000 Euro) sowie der Rückzahlung von Landesfördermitteln in Höhe von etwa 200.000 Euro zusammen, da die Maßnahme nicht mehr dem ursprünglichen Förderzweck entspricht.
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