Schlaraffenband in Bochum
20250277 · Antwort der Verwaltung · 20.03.2025 · Umwelt- und Grünflächenamt
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung Bochums hat auf eine Anfrage der Fraktion Die Grünen im Rat zum Projekt „Schlaraffenband Ruhr“ reagiert. Das Vorhaben, das die Ernährungsräte Essen, Bochum und Dortmund gemeinsam verfolgen, sieht die Einrichtung von „Naschorten“ entlang von Radwegen vor, an denen Obst und Kräuter verzehrt werden können. Ziel ist die Umsetzung bis zur Internationalen Garten-ausstellung (IGA) 2027.
Das Umwelt- und Grünflächenamt bietet dem Projekt fachliche Unterstützung bei Genehmigungsverfahren an, weist jedoch darauf hin, dass aktuell kein aktiver Austausch zwischen der Initiative und der Stadt stattfindet. Bisherige Vorschläge für Standorte auf städtischen Grünflächen, etwa im Bereich der Bessemer Straße oder der Jahrhunderthalle, konnten aufgrund von Altlasten oder unverhältnismäßig hohen Auflagen nicht realisiert werden. Derzeit sind in Bochum zwei Projekte außerhalb öffentlicher Grünflächen bekannt.
Die Stadt setzt bereits Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt in Parks, Grünanlagen und auf Spielplätzen um. Im Bereich der Stahlhauser Straße sind weitere Pflanzungen von Bäumen und Sträuch am RS 1 geplant. Eine Ausweitung auf den Anbau von Gemüse oder Kräutern in Hochbeeten ist seitens der Verwaltung nicht vorgesehen, da die dauerhafte Unterhaltung sowie potenzielle Risiken durch Schadstoffe oder Vandalismus als nicht leistbar eingestuft werden.
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