Mit THG-Quotenerlösen für städtische Fahrzeuge den Haushalt entlasten
20242667 · Antwort der Verwaltung · 06.11.2024 · Stabsstelle Klima & Nachhaltigkeit
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung Bochums hat auf eine Anfrage der Fraktion „Die Stadtgestalter“ zu den Erlösen aus dem Treibhausgas-Quotenhandel geantwortet. Seit der Einrichtung eines gesamtstädtischen strategischen Fuhrparkmanagements im Jahr 2022 konnte die Stadt Einnahmen von rund 25.238 Euro im Jahr 2022 und rund 24.834 Euro im Jahr 2023 erzielen. Diese Erlöse fließen in den allgemeinen städtischen Haushalt. Für das Jahr 2024 werden geringere Einnahmen erwartet, die erst im dritten Quartal 2025 beziffert werden können.
Auch städtische Tochterunternehmen generierten Einnahmen aus dem Quotenhandel. Die Stadtwerke Bochum (USB) verzeichneten für die Jahre 2021 bis 2023 Erlöse in Höhe von rund 1.493 Euro, 7.630 Euro beziehungsweise 20.703 Euro, welche zur Deckung betrieblicher Kosten eingesetzt werden. Die BOGESTRA AG erzielte im Jahr 2022 etwa 300.000 Euro und im Jahr 2023 etwa 234.000 Euro, wodurch das Defizit des Unternehmens verringert wurde.
Zudem lässt die Stadtwerke Bochum GmbH den an öffentlichen Ladepunkten abgegebenen Strom seit 2021 vom Umweltbundesamt zertifizieren. Die daraus resultierenden Erlöse beliefen sich im Jahr 2021 auf rund 34.449 Euro, im Jahr 2022 auf etwa 160.795 Euro und im Jahr 2023 auf rund 66.331 Euro. Diese Mittel werden in den weiteren Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Bochum investiert.
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