Erinnerungskultur: Otto Wels
20242660 · Antwort der Verwaltung · 10.12.2024 · Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Im Rahmen der Umgestaltung des Otto-Wels-Platzes in Dahlhausen prüft die Bochumer Verwaltung eine Erweiterung der dortigen Erinnerungskultur. Die SPD im Rat hatte in einer Sitzung des Ausschusses für Kultur und Tourismus angeregt, über das bestehende biografische Straßenschild hinaus Informationen zur Person Otto Wels bereitzustellen. Ziel ist es, die historische Rolle Wels als Mitglied des Reichstags und Gegner der nationalsozialistischen Ermächtigungsgesetze im öffentlichen Raum sichtbarer zu machen, etwa durch Infotafeln oder digitale Angebote wie QR-Codes.
Das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte hat auf diese Anfrage geantwortet und kündigte an, das Anliegen gemeinsam mit den zuständigen Stellen der Verwaltung zu prüfen. Dabei wird untersucht, wie vertiefende Informationen in die laufenden Planungen zur klimaangepassten Ergänzung des Platzes einfließen können. Die Verwaltung verweist dabei auf die „Bochum Strategie“, deren Kernaktivität „Erinnern statt vergessen – Erinnerungskultur und Stadtgeschichte“ darauf abzielt, Stadtgeschichte im Stadtraum durch ein einheitliches Konzept für Gedenktafeln zu vermitteln. Im Rahmen dieser Strategie wird geprüft, inwieweit die Informationen zu Otto Wels inhaltlich und ästhetisch in das bestehende Gesamtkonzept integriert werden können.
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