Umsetzung des Bauabschnitt A1 des Radschnellweg Ruhr RS1
20241259 · Beschlussvorlage der Verwaltung · 03.07.2024 · Tiefbauamt
Einstimmig nach Beschlussvorschlag
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Der Bauabschnitt A1 des Radschnellwegs Ruhr (RS1) soll auf einer Länge von etwa 3,2 Kilometern zwischen der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen und westlich der BAB 40 realisiert werden. Die Vorlage sieht vor, dass der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur den geplanten Trassenverlauf sowie die Knotenpunkte an das Bochumer Straßennetz beschließt. Der Abschnitt verläuft entlang einer ehemaligen Eisenbahnlinie.
Die Planung umfasst einen vier Meter breiten Radweg sowie einen 2,5 Meter breiten Gehweg inklusive eines Entwässerungsgrabens. An den Knotenpunkten Blücherstraße und Centrumstraße sind spezifische Verkehrsregelungen vorgesehen, etwa eine Lichtsignalanlage oder die Bevorrechtigung des Radverkehrs. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Ersatzneubau der Brücke an der Parkstraße, da das bestehende Bauwerk bauliche Mängel aufweist. Das neue Brückenbauwerk soll breiter und höher dimensioniert werden, um auch die Hochwassergefahr im Bereich unterhalb der Brücke zu verringern.
Die Gesamtkosten für den Bauabschnitt A1 belaufen sich auf rund 6,617 Millionen Euro, wobei der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen als Baulastträger die vollständige Kostenübernahme übernimmt. Vorbereitende Maßnahmen wie die Entfernung von Schienen wurden bereits durchgeführt. Der eigentliche Baubeginn ist für das vierte Quartal 2024 geplant, wobei die Fertigstellung der Strecke für Mitte 2025 angestrebt wird. Der Ersatzneubau der Brücke an der Parkstraße soll bis 2026 abgeschlossen sein.
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