Herner Straße / BAB 40 - Beseitigung einer Unfallhäufungsstelle
20241251 · Beschlussvorlage der Verwaltung · 03.07.2024 · Tiefbauamt
Einstimmig nach Beschlussvorschlag
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung plant die Beseitigung einer Unfallhäufungsstelle an der Schnittstelle zwischen der Herner Straße und der BAB 40 durch die Einrichtung einer Lichtsignalanlage. Ziel der Maßnahme ist es, die Konflikte zwischen dem Radverkehr auf dem fahrbahnbegleitenden Radweg und den von der Autobahn abfahrenden Kraftfahrzeugen zu reduzieren. Derzeit kommt es dazu, dass die Vorfahrt des Radverkehrs teilweise missachtet wird.
Im Rahmen der Neuregelung soll eine Ampelanlage sowohl für den Rad- als auch für den Fußgängerverkehr installiert werden. Für Radfahrer wird ein Sensor etwa 100 Meter vor dem Knotenpunkt eingesetzt, um eine Grünphase ohne Abbremsen zu ermöglichen. Fußgänger können die Grünphase über einen Schalter an der Ampel anfordern; zudem werden taktile Elemente angebracht. Um Rückstaus auf der Abfahrtsrampe der A40 zu vermeiden, wird das System bei entsprechendem Verkehrsaufkommen den Kfz-Verkehr bevorzugt schalten. Ergänzend dazu werden die Verkehrsinsel angepasst und neue Fahrstreifenmarkierungen angebracht, um frühzeitige Spurwechsel zu verhindern.
Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf rund 113.500 Euro, wobei eine Kostenbeteiligung der Autobahn GmbH angestrebt wird. Die Umsetzung ist für das Jahr 2024 vorgesehen und soll voraussichtlich etwa drei Wochen dauern. Während der Bauphase wird die Ausfahrt Bochum-Riemke vollgesperrt, sodass ein Umleitungsverkehr über die Ausfahrt Bochum-Hofstede erfolgt.
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