Lange Bearbeitungszeiten in der Beihilfestelle
20240489 · Antwort der Verwaltung · 07.03.2024 · Amt für Personalmanagement, Informationstechnologie und Organisation
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion hat im Haupt- und Finanzausschuss nach den Gründen für die verlängerten Bearbeitungszeiten in der Beihilfestelle des Amtes für Personalmanagement, Informationstechnologie und Organisation gefragt. Die Verwaltung nennt hierfür mehrere Faktoren: Durch die Einführung der Beihilfe NRW App ist eine Zunahme von Anträgen über Kleinstbeträge zu verzeichnen. Zudem führten Pensionierungen sowie personelle Veränderungen in den Jahren 2022 und 2023 zu einem erhöhten Einarbeitungsaufwand bei neu besetzten Stellen. Ein regelmäßig höheres Antragsvolumen zu Jahresbeginnis trägt ebenfalls zur Ausdehnung der Bearbeitungszeiten bei.
Zur Reduzierung der Bearbeitungszeiten wurden bereits Bearbeitungsstandards angepasst und neue Prozessveränderungen eingeleitet, die aktuell mit dem Rechnungsprüfungsamt abgestimmt werden. Personell werden zwei ehemalige Mitarbeiter in Teilzeit weiterbeschäftigt sowie eine überplanmäßige Stelle besetzt. Ein interner Mitarbeiter unterstützt die Beihilfestelle zudem anteilig. Darüber hinaus wird in Abstimmung mit dem Personalrat geprüft, ob die Beihilfesachbearbeitung für Lehrkräfte externalisiert werden kann. Die Information der Arbeitsgruppe „Verwaltungsoptimierung, Personalentwicklung und Sitzungsdienst“ des Haupt- und Finanzausschusses ist geplant, sobald die notwendigen Abstimmungen mit der Landesregierung abgeschlossen sind.
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