Arbeiten in Bochum? – Das geht besser!
20232633 · Antwort der Verwaltung · 14.12.2023 · Amt für Soziales
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die FDP-Fraktion hat im Rahmen einer Anfrage die Ergebnisse des Kommunalrankings NRW 2023 thematisiert, in dem Bochum im Bereich „Arbeiten“ – insbesondere bei der Arbeitsplatzversorgung sowie der Beschäftigungsrate von Frauen und älteren Menschen – hinter anderen Städten zurückliegt. Die Verwaltung führt dazu aus, dass die Bewertung im Ranking isoliert betrachtet sei und Bochum zusammen mit anderen Ruhrgebietsstädten eine schwache Bewertung in diesem Bereich aufweise.
Hinsichtlich der niedrigen Beschäftigungsquote der Altersgruppe über 55 Jahre verweist die Verwaltung auf einen statistischen Effekt durch den hohen Anteil an jüngeren Einwohnern im Vergleich zum NRW-Durchschnitt. Dennoch seien positive Entwicklungen erkennbar: Die Beschäftigungsquote der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sei zwischen 2012 und 2022 um 10 Prozent gestiegen. Auch die Quote der 55- bis 65-Jährigen stieg von 24,6 Prozent im Jahr 2005 auf 50,6 Prozent im Jahr 2022. Die Erwerbsquote stieg laut Verwaltung von 77,4 Prozent im Jahr 2012 auf 82,4 Prozent im Jahr 2021.
Zur Verbesserung der Arbeitsmarktintegration setzt das Jobcenter Bochum und die Agentur für Arbeit auf berufliche Weiterbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen, etwa für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Frauen durch Angebote, die unter anderem die Kinderbetreuung berücksichtigen oder in Teilzeit stattfinden. Zudem ist ein Austauschformat zwischen dem Kommunalen Integrationsmanagement (KIM) Bochum und der Agentur für Arbeit in Planung, um die Fachkräftesicherung durch gezielte Zuwanderung zu unterstützen.
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