Flächen für die Wärmewende
20232333 · Antwort der Verwaltung · 27.09.2023 · Stabsstelle Klima & Nachhaltigkeit
Die Mitteilung der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung von Bochum hat auf eine Anfrage der Fraktion Die Grünen zu Flächen für die Wärmewende reagiert. Im Zentrum der Anfrage standen Fragen zur Kapazitätserweiterung von Wärmespeichern am Heizkraftwerk Hiltrop, zur Nutzung von Abwärme des Heizkraftwerks der Universität sowie zur Identifizierung weiterer potenzieller Standorte und zur Sicherung entsprechender Flächen.
Die Verwaltung verweist auf die Kernaktivität „Bochumer Wärmewende“, die im Juni 2023 vom Rat beschlossen wurde. Seit dem 1. Juni 2023 arbeitet eine gemeinsame Organisationseinheit aus Vertretern der Stadt, der Stadtwerke Bochum und großen Wohnungsunternehmen an der Umsetzung dieser Strategie. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung, für deren Durchführung derzeit ein Dienstleister ausgeschrieben wird. Die Ausschreibung soll im Herbst 2023 veröffentlicht werden, sodass die Vergabe der Leistung voraussichtlich Anfang 2024 erfolgen kann.
Konkrete Details zur zentralen Wärmespeicherung und zur Nutzung von Abwärme sollen im Rahmen dieser Wärmeplanung ermittelt werden. Die Planung umfasst eine Bestands- und Potenzialanalyse, welche die Identifizierung von Möglichkeiten zur Speicherung sowie zur Nutzung unvermeidbarer Abwärme beinhaltet. Erst durch diesen Prozess sollen sich die spezifischen Sachverhalte zu den angefragten Standorten klären lassen. Die zuständigen Gremien werden über die weiteren Entwicklungen fortlaufend informiert.
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