Zentrale und dezentrale Abwasserwärmenutzung
20231994 · Antrag · 27.09.2023
▶ KI-Zusammenfassung
In einem Antrag für die 20. Sitzung des Ausschusses Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung vom 17. August 2023 wird die Umsetzung zentraler und dezentraler Abwasserwärmenutzung vorgeschlagen. Der sachkundige Bürger Stefan Hiltwasky regt an, dass die Verwaltung beim Ruhrverband sowie bei Kommunen wie Essen oder dem Ennepe-Ruhr-Kreis für ein gemeinsames Projekt zur Wärmerückgewinnung aus Abwässern wirbt. Über die Entwicklung dieses Projekts sollen die Ratsgremien regelmäßig in Kenntnis gesetzt werden.
Zudem wird eine Aktualisierung des Abwasserbeseitigungskonzepts (ABK) 2021 gefordert. Die Planung von Kanalneubau- und Sanierungsmaßnahmen soll um die Integration von Wärmetauschsystemen zur dezentralen Nutzung ergänzt werden. Diese Fortschreibung ist den politischen Gremien zur Vorberatung und Entscheidung vorzulegen. Dabei sollen auch Erkenntnisse aus einer Vorlage vom Februar 2023 berücksichtigt werden.
Die Begründung erläutert, dass die relativ konstanten Temperaturen im Abwasserkanal durch Wärmetauscher für Wärmepumpen oder zur Kühlung von Gebäuden nutzbar gemacht werden können. Als potenzielle Standorte für eine zentrale Nutzung werden Kläranlagen des Ruhrverbands in Bochum sowie in Nachbargemeinden wie Essen oder Hattingen angeführt. Die Anpassung des ABK soll die Integration der Wärmewende in die anstehenden Arbeiten am Kanalnetz ermöglichen.
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