Photovoltaikanlagen für das Bergbaumuseum
20231654 · Antwort der Verwaltung · 27.09.2023 · Kulturbüro und Kulturhistorische Museen
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Auf Anfrage der Fraktion Die Grünen im Rat zur Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen des Deutschen Bergbaumuseums Bochum hat die Verwaltung eine Stellungnahme abgegeben. Im Fokus steht dabei die Frage, inwieweit die Stadt als Trägerin des Museums die Errichtung von Solaranlagen unterstützen kann.
Für das Hauptgebäude des Museums besteht aufgrund der aktuellen Dachisolierung eine technische Einschränkung, da die Konstruktion keine schweren Lasten tragen kann, ohne beschädigt zu werden. Ein Austausch der Isolierung zur Ermöglichung einer PV-Anlage bedarf weiterer planerischer Untersuchungen und Kostenbewertungen. Am Anbau in der Schillerstraße 20 ist eine Installation hingegen möglich. Hier wird ein jährlicher Ertrag von etwa 110.000 bis 120.000 kWh erwartet. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf rund 150.000 Euro für die Anlage sowie 22.000 Euro für die Planung. Da ein Antrag auf öffentliche Mittel im Jahr 2022 abgelehnt wurde, kann das Museum die Finanzierung nicht aus eigenen Mitteln tragen.
Hinsichtlich des Sonderausstellungsbaus DBM+ könnten Urheberrechte der Architekten einer Umsetzung entgegenstehen; Gespräche hierzu wurden bislang nicht geführt. Die Untere Denkmalbehörde weist darauf hin, dass bei allen baulichen Veränderungen am denkmalgeschützten Komplex die Abwägung zwischen dem Erhalt des Erscheinungsbildes und der energetischen Nutzung maßgeblich ist. Der jährliche Stromverbrauch des Museums liegt aktuell bei etwa 1 bis 1,1 Millionen kWh.
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