Wasserspender an Schulen
20230872 · Antwort der Verwaltung · 03.05.2023
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion im Bochumer Rat hat die Verwaltung angefragt, ob die Installation von Wasserspendern an Schulen – etwa in Kooperation mit den Stadtwerken – geprüft werden kann. Ziel der Anfrage ist es, eine gesunde Alternative zu Softdrinks zu schaffen und die Belastung durch schwere Schultaschen zu verringern.
Die Verwaltung teilte mit, dass Trinkwasserbrunnen an Bochumer Schulen in der Vergangenheit aufgrund von Hygieneproblemen und Vandalismus zurückgebaut wurden. Derzeit betreibt lediglich die Heinrich-von-Kleist-Schule einen eigenen Wasserspender in der Mensa, dessen Finanzierung über das Schulbudget erfolgt.
Hinsichtlich einer weiteren Installation spricht die Verwaltung Bedenken aus. Das Bundesamt für Risikobewertung weist auf das Risiko von Keimbildung bei unzureichender Reinigung hin. Zudem verpflichtet die Trinkwasserverordnung zu regelmäßigen Spülungen und jährlichen Probenahmen, was insbesondere während der Schulferien notwendig ist. Da die Stadt keine Verantwortung für die Sicherheit des Wassers übernehmen kann und keine Mittel für Anschaffung und Wartung bereitstellt, rät die Verwaltung von der Installation ab. Sollten Schulen dennoch eigene Projekte umsetzen wollen, müssten sie die rechtlichen, finanziellen und betrieblichen Anforderungen eigenständig tragen.
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