Kleinster gemeinsamer Nenner beim Kältekonzept?
20230650 · Anfrage · 21.03.2023
▶ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Bochum hat eine Anfrage zur Regelung des Kältekonzepts eingereicht. Im Fokus steht die Frage, unter welchen Temperaturbedingungen Bahnhöfe für obdachlose Menschen geöffnet werden. Derzeit gilt nach Angaben der Verwaltung eine Grenze von -10 Grad Celsius als kleinster gemeinsamer Nenner zwischen der Bogestra sowie den Städten Bochum, Gelsenkirchen und Herne. Als Gründe für diese Regelung wurden in vorangegangenen Vorlagen Kosten durch Vermüllung sowie Sicherheitsaspekte angeführt.
Die Anfrage thematisiert die Einschätzung der Verwaltung zu dieser Temperaturregelung sowie deren Position während der Abstimmungsprozesse mit den beteiligten Kommunen und der Bogestra. Zudem wird nach der wissenschaftlichen Grundlage für diese Entscheidung gefragt. Die Fraktion möchte wissen, ob Gespräche mit der Bogestra angestrebt werden, um eine Anpassung der Regelung zum besseren Gesundheitsschutz zu erreichen. Darüber hinaus werden Informationen über die Häufigkeit der Bahnhofsöffnungen sowie die dadurch entstandenen Kosten bei der Bogestra in den vergangenen fünf Jahren angefordert.
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