Verbraucherschutz und Finanzmarkt – Ökonomische Bildung von Kindern und Jugendlichen stärken
20230166 · Antwort der Verwaltung · 15.02.2023 · Jugendamt
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Auf Anfrage von Dr. Carsten Bachert aus der Fraktion „Die PARTEI & STADTGESTALTER“ hat die Verwaltung zur Förderung der ökonomischen Bildung von Kindern und Jugendlichen Auskunft gegeben. Im Bereich der sozialpädagogischen Fachdienste des Jugendamtes stellt die Verwaltung fest, dass Jugendliche häufig mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert sind. Ursachen für Überschuldungen seien primär mehrere Handyverträge sowie Ratenzahlungen bei Käufen auf Kredit. Sozialarbeiter unterstützen Betroffene in solchen Fällen bei der Kontaktaufnahme mit Schuldnerberatungsstellen. Ein interkommunaler Vergleich zur Anzahl überschuldeter Jugendlicher in Bochum liegt der Verwaltung nicht vor.
Als bestehende Beratungsangebote werden die Verbraucherzentrale, Schuldenberatungsstellen sowie Banken angeführt. Zudem wird auf das Schulfach Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen verwiesen, welches die ökonomische Bildung und die Wahrnehmung von Verbraucherrechten fördern soll. Der aktuelle Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Bochum sieht vor, nachhaltige Projekte in der Jugendarbeit zu realisieren, die auch Themen des Verbraucherschutzes abdecken sollen. Eine Zusammenarbeit mit Fachstellen ist vorgesehen, um Hemmschwellen abzubauen, wobei die Verwaltung anmerkt, dass die Angebote in diesem Bereich noch ausgebaut werden müssen. Die Rolle von Influencern für die Stärkung der Verbraucherbildung konnte seitens der Verwaltung nicht beurteilt werden.
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