Radverkehrssicherung Hans-Böckler-Straße
20230084 · Beschlussvorlage der Verwaltung · 19.04.2023 · Tiefbauamt
Einstimmig nach Beschlussvorschlag
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung schlägt eine angepasste Planung zur Radverkehrssicherung in der Hans-Böckler-Straße vor. Nachdem in früheren Beschlüssen der Einbau einer Gummilippe an der Straßenbahngleisquerung sowie eine Erweiterung der Fahrradinfrastruktur vorgesehen waren, strebt das Tiefbauamt nun eine Lösung ohne fahrradsicheres Gleis an. Grund hierfür sind veränderte Randbedingungen sowie unzureichende Nachweise zur Haltbarkeit des ursprünglich geplanten Produkts. Der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur soll die neue Planung einschließlich der angepassten Kosten zur Ausführung beschließen.
Die geplante Maßnahme sieht den Bau eines baulich getrennten Radweges zwischen der Brückstraße und der heutigen Wendefläche vor, wobei die Wendefläche zurückgebaut wird. Die bestehende Lichtsignalanlage soll um etwa 1,50 Meter versetzt werden, sodass der Radverkehr künftig rechts an der Anlage vorbeigeführt wird. An der Gleisquerung sollen Radfahrende in einem Winkel von 65 Grad über die Schienen geleitet werden, was laut Planung das Sturzrisiko senkt. Der Asphalt im Bereich der Querung wird großflächig rot eingefärbt. Da die Hans-Böckler-Straße für den motorisierten Individualverkehr nahezu vollständig gesperrt ist, verringert sich das Konfliktpotenzial zwischen den Verkehrsarten.
Die Verwaltung geht von einer Senkung der Baukosten durch die neue Variante aus. Die förderfähigen Gesamtkosten der Maßnahme werden auf etwa 100.843 Euro geschätzt. Ziel des Vorhabens ist es, eine Unfallhäufungsstelle für den Radverkehr zu beseitigen und die Sicherheit dauerhaft zu erhöhen.
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