Betreuungsengpässe an Bochumer Kitas
20223211 · Antwort der Verwaltung · 15.12.2022 · Jugendamt
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion hat im Bochumer Rat Fragen zu Betreuungsengpässen in Kindertageseinrichtungen gestellt, die durch krankheitsbedingte Personalausfälle entstehen. Im Fokus der Anfrage standen die Anzahl der Schließungen, die Maßnahmen zur Sicherung der Betreuung sowie der Zeitpunkt der Information der Eltern.
In einer Antwort der Verwaltung, verfasst von Franziska Weiße vom Jugendamt, wird mitgeteilt, dass keine genaue Übersicht über die Anzahl der betroffenen Einrichtungen vorliegt, da die Träger diese Angelegenheit in eigener Zuständigkeit regeln. Von den 190 Kitas in Bochum werden lediglich zwanzig in städtischer Trägerschaft geführt. Vollständige Schließungen ganzer Einrichtungen konnten bislang vermieden werden, jedoch kommt es bei Personalausfällen regelmäßig zu Einschränkungen der Betreuungszeiten oder zur Schließung einzelner Gruppen. Die Information der Eltern erfolgt unmittelbar nach Entscheidung über entsprechende Maßnahmen, wobei die personelle Situation oft erst am Morgen des jeweiligen Tages feststellbar ist.
Zur Sicherung der Betreuung setzt die Stadt alle verfügbaren Springer-Kräfte ein und hat zusätzliche Stellen für den Springer-Dienst ausgeschrieben, um Ausfälle zu kompensieren. Zudem führt das Jugendamt regelmäßige Auswahlverfahren durch, um vakante Stellen, etwa durch Mutterschutz oder Langzeiterkrankungen, zeitnah zu besetzen.
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