Personalbindung durch den Krisenstab und das KKM „Kommunales Krisenmanagement“
20223200 · Antwort der Verwaltung · 15.12.2022 · Amt für Personalmanagement, Informationstechnologie und Organisation
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der CDU-Fraktion zum Personaleinsatz im kommunalen Krisenmanagement geantwortet. Insgesamt waren im gesamten Zeitraum etwa 500 Mitarbeitende an Kriseneinsätzen beteiligt, wobei die meisten Einsätze im Gesundheitsamt stattfanden. In Spitzenzeiten wurden die betroffenen Bereiche durch bis zu rund 380 Personen verstärkt. Die Dauer der Abordnungen variierte von wenigen Tagen bis hin zu mehrjährigen Einsätzen, wobei teilweise personelle Wechsel vorgenommen wurden, um die Aufgaben in den ursprünglichen Fachbereichen aufrechtzuerhalten.
Hinsichtlich der Arbeitsbelastung wurde seit März 2020 eine Überlastungsanzeige registriert. Ein pauschaler Antrag des Gesundheitsamtes aus dem März 2020 konnte durch personelle Aufstockung beigelegt werden. Die krankheitsbedingten Fehlzeiten zeigten laut Verwaltung eine rückläufige Tendenz von 9,55 % im Jahr 2020 auf 9,07 % im Jahr 2021. Ein kausaler Zusammenhang zwischen der Krisenbewältigung und dem Krankenstand wird als spekulativ eingestuft, wobei mögliche zeitverzögerte Auswirkungen zukünftiger Belastungen nicht ausgeschlossen werden.
Für die künftige Bewältigung von Krisen wie Pandemien oder Flüchtlingszustrom liegen laut Verwaltung derzeit keine Szenarien oder Finanzierungspläne von Bundes- oder Landesseite vor. Aktuell wird jedoch in Zusammenarbeit mit den Katastrophesschutzbehörden des Regierungsbezirks Arnsberg an einem Katastrophenschutzplan gearbeitet, der die kritische Infrastruktur berücksichtigt.
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