Ehemalige Zwangsarbeitersiedlung Bergener Straße
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung plant, das Gebäude in der Bergener Straße 116i als Gedenkstätte und Museum zu nutzen. Die historische Aufarbeitung sowie die Erstellung eines Ausstellungskonzepts werden durch das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte durchgeführt. Für die Sanierung der ehemaligen Kommandantur wurden bereits Fördermittel von Bundes- und Landesbehörden zugesagt.
Hinsichtlich der Wohnnutzung in der Siedlung beabsichtigt die Verwaltung, den Bestand auf einfachem Niveau zu erhalten, um Mietsteigerungen zu vermeiden. Eine Gründung einer Genossenschaft wird als Option für die Zukunft betrachtet, ist jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen. Für die Bewohner der Siedlung steht über die Zentralen Dienste bereits eine Ansprechperson für Verwaltungsangelegenheiten zur Verfügung. Leerstehende Wohnungen werden derzeit bautechnisch gesichert; eine Neuvermietung ist erst nach Beginn der Sanierungsarbeiten geplant.
Zukünftig können einzelne Einheiten auch als Ateliers oder für wissenschaftliche und künstlerische Zwecke genutzt werden. Das Projekt soll in ein übergeordnetes Konzept zur Erinnerungskultur in Bochum eingebunden werden, das weitere Standorte wie den Nordbahnhof umfasst. Eine Beteiligung am Tag des offenen Denkmals wird als möglich erachtet. Die Verwaltung setzt ihre Bemühungen um die Akquise weiterer Fördermittel fort.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 17.05.2022kein Ergebnis hinterlegt
- 17.05.2022Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
- 11.05.2022kein Ergebnis hinterlegt
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