Hitzeschutzkonzepte und Hitzeschutzmaßnahmen in Gebäuden von Schulen, Kindertagesstätten und OGS-Einrichtungen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung beantwortet in der vorliegenden Vorlage eine Anfrage der CDU-Ratsfraktion zu Hitzeschutzkonzepten und entsprechenden Maßnahmen in städtischen Schulen, Kindertagesstätten und Offenen Ganztagseinrichtungen (OGS). Derzeit existiert kein eigenständiges, gesamtstädtisches Hitzeschutzkonzept für diese Einrichtungen. Maßnahmen werden jedoch im Rahmen der Bauunterhaltung, der Sanierung sowie bei Neubauten integriert. Ergänzend dazu befinden sich ein im laufenden Jahr fertiggestellter Hitzeaktionsplan der Nachhaltigkeitsstrategie Bochum sowie ein städtisches Hitzeportal in der Umsetzung.
Bauliche Maßnahmen umfassen Wärmeschutzverglasungen, Verschattung, Begrünung und Nachtlüftung, während technische Kühlanlagen nicht zum Standard gehören. Da keine flächendeckenden Messungen vorliegen, basieren Erkenntnisse über hitzeempfindliche Gebäude auf Einzelfallmeldungen. Die Priorisierung von Sanierungen erfolgt nach dem baulichen Zustand und den verfügbaren Ressourcen. Ein Rahmenvertrag für Sonnen- und Verdunklungsvorrichtungen in Schulen weist einen Gesamtauftragswert von 1,2 Millionen Euro netto auf.
Hinsichtlich des Unterrichts liegt die Entscheidungsgewalt über Unterrichtsverkürzungen oder Hitzefrei bei den Schulleitungen. Für Kindertagesstätten und OGS-Einrichtungen findet ein Austausch mit den Trägern statt; für mobile Klimageräte wurde bereits Unterstützung ermöglicht. Freie Träger sind für den Hitzeschutz ihrer Gebäude eigenverantwortlich, können jedoch beim Jugendamt Investitionszuschüsse beantragen. Spezifische Finanzmittel für sommerlichen Wärmeschutz werden nicht gesondert erfasst, da die Maßnahmen in laufende Bauvorhaben einfließen. Erste Überlegungen zur Strukturierung von Handlungsansätzen für Schulen und Kitas befinden sich im frühen Entwicklungsstadium.
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Beratungsfolge
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