Psychosoziale Versorgung und niedrigschwellige Unterstützungsangebote in Bochum
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung beantwortet in der vorliegenden Vorlage eine Anfrage der Fraktion „Die Linke im Rat“ zur psychosozialen Versorgung und zu niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten in Bochum. Der Bestand an Angeboten durch das Gesundheitsamt, den Sozialpsychiatrischen Dienst sowie freie Träger ist in die Sektoren Mitte, Ost und West gegliedert. Laut Bericht der Verwaltung sind die Nutzungszahlen des Sozialpsychiatrischen Dienstes in den letzten fünf Jahren gestiegen, wobei im Jahr 2025 ein besonders hohes Fallaufkommen verzeichnet wurde. Ein 24-Stunden-Krisendienst wird nicht vorgehalten; die Versorgung in akuten Krisen erfolgt über psychiatrische Kliniken, den Rettungsdienst der Feuerwehr sowie die Telefonseelsorge. Ein Ausbau wohnortnaher Anlaufstellen ist derzeit nicht vorgesehen.
Herausforderungen bei der Versorgung psychisch erkrankter Menschen werden insbesondere beim Zugang zu Akut-Psychotherapie sowie bei der Betreuung von wohnungslosen, nicht versicherten oder chronisch kranken Personen ohne stabilen Zugang zu Hilfesystemen identifiziert. Hierfür werden Kooperationen zwischen dem Sozialpsychiatrischen Dienst, Kliniken, der Sozialverwaltung und der Wohnungslosenhilfe als erforderlich beschrieben. Angesichts steigender Fallzahlen besteht Handlungsbedarf in den Bereichen Depressionen, Einsamkeit und Alterspsychiatrie. Die Stadt verfolgt Strategien zur Weiterentwicklung alterspsychiatrischer Strukturen infolge des demografischen Wandels und setzt auf Kooperationen, unter anderem mit dem Verein Bochum e.V. Die Vorlage dient der Kenntnahme im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales.
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Beratungsfolge
- 17.09.2026Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
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