Umzug der Ergotherapie im Sozialpsychiatrischen Dienst
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Bochum hat auf eine Anfrage der Fraktion „Die Linke im Rat“ zum Umzug der Ergotherapie innerhalb des Sozialpsychiatrischen Dienstes reagiert. Die Standortveränderungen stehen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Gesundheitsamtes aufgrund neuer gesetzlicher Aufgaben nach dem ÖGDG NRW sowie der aktuellen Haushaltslage.
Der neue Standort für die Ergotherapie in der Westhoffstraße wurde gewählt, da das bisherige Gebäude am Westring nicht mehr den Anforderungen an den Arbeitsschutz entspricht und die neuen Räumlichkeiten zudem über notwendige Außenflächen verfügen. Eine gemeinsame Unterbringung beider Dienste an einem einzigen Standort konnte laut Verwaltung nicht umgesetzt werden, da nur das Objekt in der Westhoffstraße die spezifischen räumlichen Anforderungen für die Werkstätten der Ergotherapie erfüllt.
Die organisatorische Verlagerung der Maßnahme zur Bochumer Beschäftigungsförderungsgesellschaft (BBG) begründet die Verwaltung mit der fachlichen Ausrichtung auf die Arbeitsmarktintegration. Die Gründung eines gemeinsamen psychosozialen Zentrums an der Westhoffstraße wurde abgelehnt, da die Räumlichkeiten dort nicht den funktionalen Anforderungen des Sozialpsychiatrischen Dienstes entsprechen und eine wirtschaftliche Unterbringung in angemieteten Objekten nicht vorgesehen ist. Die fachliche Anbindung sowie die Krisenversorgung durch bestehende Strukturen und den Bereitschaftsdienst des Sozialpsychiatrischen Dienstes sollen weiterhin bestehen bleiben.
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