Flächendeckende Ausstattung städtischer Sportstätten und Sporthallen mit Defibrillatoren (AED)
20261843 · Antrag · 16.07.2026 · Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation
▶ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Ratsfraktion, die Fraktionen Freie Bürger – BSW im Rat sowie FDP-UWG: WAT im Rat haben einen Antrag zur flächendeckenden Ausstattung städtischer Sportstätten mit automatisierten externen Defibrillatoren (AED) gestellt. Die Vorlage fordert die Stadtverwaltung auf, sämtliche Hallen, Plätze und Schwimmbäder der Stadt mit AED-Geräten auszustatten, sofern dort bislang keine vorhanden sind. Die Geräte sollen an gut sichtbaren und jederzeit zugänglichen Standorten installiert und einheitlich beschildert werden. Zudem wird die Erstellung eines Konzepts für die regelmäßige Wartung sowie das Angebot von Schulungen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung in Kooperation mit Sportvereinen und Hilfsorganisationen beantragt. Ein Umsetzungs- und Finanzierungsplan inklusive Zeitplan soll dem Rat vorgelegt werden, wobei eine vollständige Ausstattung der Sportstätten bis Ende 2027 angestrebt wird. Perspektivisch sollen auch alle städtischen Gebäude mit AED ausgestattet werden.
Der Antrag begründet die Forderung mit der Notwendigkeit, die Überlebenschancen bei Herz-Kreislauf-Stillständen zu erhöhen. Als Grundlage dient eine Verwaltungsauskunft, wonach dem Gesundheitsamt derzeit nur neun Defibrillatoren in öffentlichen Sportstätten bekannt sind und die Gesamtzahl der registrierten Geräte im Stadtgebiet seit 2023 lediglich von 182 auf 189 gestiegen ist. Die Antragsteller Sophie-Charlotte Sommer, Tim Pohlmann, Sven Ratajczak, Felix Haltt und Hans-Josef Winkler verweisen zudem auf vergleichbare Maßnahmen in den Städten Dortmund und Wuppertal und fordern die Verwaltung auf, mögliche Förderprogramme für das Vorhaben zu prüfen.
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