Die Stadt Bochum auf dem Weg zur „Fahrradfreundlichen Arbeitgeberin“
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Bochum hat in einer Antwort auf eine Anfrage der AfD-Fraktion Informationen zum angestrebten Zertifizierungsprozess als „Fahrradfreundliche Arbeitgeberin“ vorgelegt. Das Vorhaben basiert auf einer Vereinbarung mit dem ADFC Bochum e. V. und dient der Positionierung der Stadt im Wettbewerb um Fachkräfte sowie der Förderung klimagerechter Mobilität und der Gesundheit der Beschäftigten. Eine gesetzliche Verpflichtung für diese Zertifizierung besteht nicht.
Hinsichtlich der Kosten rechnet die Verwaltung mit etwa 10.000 Euro für die ersten drei Jahre, was die Lizenzgebühren und die Kosten für die Zertifizierung umfasst. Der interne Personalaufwand für den Zertifizierungsprozess wird auf etwa 80 Arbeitsstunden geschätzt, was nach Kalkulation der Verwaltung Personalkosten in Höhe von etwa 6.755,20 Euro entspricht. Die Gesamtkosten für das Siegel werden somit auf voraussichtlich 16.755,20 Euro beziffert. Für zusätzliche Maßnahmen in der Öffentlichkeitsarbeit oder Werbung entstehen nach Angaben der Verwaltung keine weiteren Kosten, da diese in bestehende Prozesse der Personalgewinnung und internen Kommunikation integriert werden.
Bezüglich der finanziellen Rahmenbedingungen hält die Verwaltung fest, dass der Zertifizierungsprozess bereits vor der aktuellen Bewirtschaftungsverfügung der Kämmerin begonnen hat. Nach gegenwärtiger Einschätzung der Verwaltung steht das Vorhaben nicht im Widerspruch zu den geltenden wirtschaftlichen Vorgaben.
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