Sonderstellen für Schulsozialarbeit in sozial belasteten Quartieren
✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion „Die Linke im Rat“ hat in einer Anfrage zur Einrichtung zusätzlicher Sonderstellen für die Schulsozialarbeit in sozial indexierten oder besonders belasteten Stadtteilen um Auskunft gebeten. Die Anfrage bezog sich auf die Frage, ob die Stadt Bochum neue Stellen, Standorte und Finanzierungsmodelle für diese Bereiche plant.
Die Verwaltung antwortete über Inga Rensinghoff vom Jugendamt, dass derzeit keine Einrichtung zusätzlicher Sonderstellen in diesen Gebieten geplant ist. Es wurde darauf hingewiesen, dass das aktuelle Angebot an Schulsozialarbeit nicht bedarfsgerecht sei und teilweise eine Zuständigkeit für zwei Schulstandorte bestehe. Ein steigender Bedarf wurde insbesondere an Förderschulen sowie aufgrund allgemeiner gesellschaftlicher Entwicklungen festgestellt.
Aktuell sind im Bereich der kommunalen Schulsozialarbeit 57 Mitarbeitende mit einem Umfang von 46,46 Vollzeitäquivalenten tätig, wobei eine anteilige Refinanzierung durch das Land Nordrhein-Westfalen erfolgt. Im Landesdienst sind etwa 40 Beschäftigte an Bochumer Schulen im Einsatz; neue Stellen können dort nur durch die Umwandlung von Lehrerstellen geschaffen werden, was aufgrund des Lehrkräftemangels selten vorkommt. Als Grund für das Ausbleiben zusätzlicher Sonderstellen nannte die Verwaltung die aktuelle Haushaltssituation. Alternative Fördermöglichkeiten oder Maßnahmen wurden nicht angeführt.
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Beratungsfolge
- 01.07.2026Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
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