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Bericht zur Prüfung der Verfahrensabläufe der Baumaßnahme „Umbau und Erweiterung der Kindertagesstätte Zechenstraße“

20261608 · Mitteilung der Verwaltung · 23.06.2026 · Zentrale Dienste - Technische Betriebsleitung

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Beratungsfolge

Datum | Gremium | Ergebnis | 23.06.2026 | Betriebsausschuss für die Eigenbetriebe | noch nicht beraten |

Die Verwaltung hat dem Betriebsausschuss für die Eigenbetriebe einen Bericht zu den Ursachen von Verzögerungen und Baukostenerhöhungen bei der Baumaßnahme „Umbau und Erweiterung der Kindertagesstätte Zechenstraße“ vorgelegt. Dieser war zuvor im Rechnungsprüfungsausschuss behandelt worden.

Hintergrund

In seiner Sitzung am 22. Mai 2026 befasste sich der Rechnungsprüfungsausschuss mit einem Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes vom Februar 2026, der die Verfahrensabläufe der Baumaßnahme untersuchte. Der Ausschuss bat darum, den Bericht samt Begründungen für die festgestellten Abweichungen dem Betriebsausschuss für die Eigenbetriebe im Rahmen einer gesonderten Mitteilung zu erläutern.

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Zusammenwirkende Problemfaktoren

Die Verwaltung beschreibt in ihrer Mitteilung mehrere Faktoren, die im Projektverlauf gleichzeitig wirksam wurden:

  • Personalwechsel bei Projektbeteiligten führten zu erhöhtem Abstimmungsbedarf sowie zu Verzögerungen durch notwendige Einarbeitungen und veränderte Sichtweisen auf das Projekt.
  • Die Sachgebietsleitung fiel infolge eines Unfalls mit schweren Verletzungen über rund ein Jahr aus. Die Vertretung war zur selben Zeit durch die Projektleitung des Schulzentrums Gerthe erheblich belastet.
  • Weitere personelle Engpässe und krankheitsbedingte Ausfälle auf allen Seiten der Projektbeteiligten reduzierten die Bearbeitungskapazitäten.
  • Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie verursachten organisatorische Mehraufwände sowie verzögerte Prozesse und Abstimmungen.
  • Entwicklungen in der Bauindustrie – darunter Lieferkettenprobleme, Rohstoffmangel und Preissteigerungen – wirkten sich zusätzlich auf die Projektabwicklung aus.
  • Im Zuge der vertieften Planung stellte sich heraus, dass die tatsächliche Projekttiefe über den ursprünglichen Annahmen lag, was eine Optimierung und Anpassung des Entwurfs erforderlich machte.

Politische Abstimmungswege nicht eingehalten

Die Verwaltung räumt in ihrer Mitteilung ein, dass in der kumulierten Belastungssituation in Einzelfällen politische Abstimmungs- und Entscheidungswege unbeabsichtigt nicht in der vorgesehenen Form eingehalten wurden. In der Gesamtbetrachtung hätten die genannten Faktoren zu einem erhöhten Koordinations- und Bearbeitungsaufwand sowie zu Verzögerungen im Projektablauf geführt.

Der Betriebsausschuss für die Eigenbetriebe befasst sich mit der Mitteilung in seiner Sitzung am 23. Juni 2026 zur Kenntnisnahme. Der vollständige Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes ist als Anlage beigefügt.

Unterlagen

Beratungen

Betriebsausschuss für die Eigenbetriebe (4. Sitzung)
23.06.2026
kein Ergebnis hinterlegt