STEK Hofstede/Riemke
20261602 · Anfrage · 25.06.2026 · Bez.-Verw.-Stelle Bochum-Mitte I
📍 Hofstede/Riemke · automatisch zugeordnet aus dem Vorlagentext, Kartendaten © OpenStreetMap.
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Beratungsfolge
Datum | Gremium | Ergebnis | 25.06.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Mitte | noch nicht beraten |
Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte erkundigt sich nach dem Stand der Bürgerbeteiligung zum gemeinsamen Stadtteilentwicklungskonzept für Hofstede und Riemke. In zehn Fragen will sie Details zur bisherigen Resonanz, zu geplanten Experteninterviews und zur weiteren Zeitplanung erfahren.
Bürgerbeteiligung zwischen November und Dezember
Das Stadtteilentwicklungskonzept (STEK) für Hofstede und Riemke geht auf einen Beschluss des Ausschusses für Strukturentwicklung, Digitalisierung und Europa vom 3. Dezember 2024 zurück. Ziel ist es, „kleinräumige Handlungsbedarfe aufgrund von städtebaulichen Defiziten und funktionalen Missständen“ zu erfassen und daraus Maßnahmenvorschläge zu entwickeln.
Von Ende November 2025 bis Ende Dezember 2026 führte die Stadtverwaltung eine Bürgerbeteiligung durch. Dabei konnten Einwohner online zu verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens Herausforderungen, Errungenschaften und Ideen einbringen. Zusätzlich waren Verwaltungsmitarbeiter beim Hofsteder Stadtteilweihnachtsmarkt vor Ort, um direkt mit Besuchern zu sprechen.
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Zehn Fragen der SPD-Fraktion
Die SPD möchte von der Verwaltung wissen:
- Wie verlief die Bürgerbeteiligung und wie viele Rückmeldungen gingen ein?
- Werden auch die online eingereichten Anmerkungen in den Analyseprozess einbezogen?
- Reichen die Rückmeldungen quantitativ und qualitativ für aussagekräftige Analysen aus?
- Sind besondere Experteninterviews mit der örtlichen Zivilgesellschaft geplant?
- Welche Themenbereiche wurden am häufigsten genannt?
- Wann werden die Ergebnisse der Politik und Öffentlichkeit präsentiert?
- Wann folgen die abgeleiteten Ziele und Maßnahmenansätze?
- Wie sieht der Plan für weitere Bürgerbeteiligung aus?
- Welchen Finanzbedarf hat die Verwaltung ab 2027 angemeldet?
- Bestehen Chancen auf Landes-, Bundes- oder EU-Fördermittel?
Starke Zivilgesellschaft vor Ort
Besonders hebt die SPD-Fraktion die „stark verankerte Zivilgesellschaft“ in beiden Stadtteilen hervor. Dazu zählen Kirchengemeinden, Quartiersmanagement, Sport- und Brauchtumsvereine, anerkannte Träger der Jugendhilfe, die Sozialraumkonferenz, die Hofsteder Runde sowie Kinder- und Jugendfreizeithäuser, Grundschulen, Kindergärten und Gewerbebetriebe.
Fertigstellung für 2027 geplant
Nach Verwaltungsangaben sollen nach Abschluss aller Analysen weitere Beteiligungsschritte folgen. Die Fertigstellung der Stadtteilentwicklungskonzepte ist für 2027 geplant. Diese werden dann der Politik zur Entscheidung vorgelegt und sollen neben Zielen auch Handlungsprogramme mit Zeitschienen für einzelne Maßnahmen enthalten.
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