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Dauerhafte Unterbringung der Ahnengalerie des Festausschusses Wattenscheider Karneval im Rathaus

20261558 · Antwort der Verwaltung · 30.06.2026 · Zentrale Dienste - Technische Betriebsleitung

↳ Zugehörige Anfrage Dauerhafte Unterbringung der Ahnengalerie des Festausschusses Wattenscheider Karneval im Rathaus · 19.05.2026
⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert
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KI-Zusammenfassung

Beratungsfolge

Datum | Gremium | Ergebnis | 19.05.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid | Die Anfrage wird schriftlich beantwortet. | 30.06.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid | noch nicht beraten |

Die Stadtverwaltung sieht derzeit keine Möglichkeit, die historische Ahnengalerie des Festausschusses Wattenscheider Karneval dauerhaft im Rathaus Wattenscheid unterzubringen. Als Begründung nennt sie brandschutztechnische Anforderungen sowie fehlende Sicherheit gegen Diebstahl und Beschädigung.

Hintergrund: Galerie mit 78-jähriger Geschichte sucht sicheren Standort

Der Festausschuss Wattenscheider Karneval besitzt eine Ahnengalerie aller Wattenscheider Prinzenpaare seit dem Jahr 1948. Die Sammlung dokumentiert das karnevalistische Engagement in der Stadt über mehrere Jahrzehnte und gilt als bedeutendes Stück lokaler Brauchtums- und Stadtgeschichte.

Bisher war die Galerie in verschiedenen Gaststätten und Kneipen untergebracht. Die zunehmende Schließung solcher Lokalitäten macht eine dauerhafte Unterbringung jedoch schwieriger. Zusätzlich kam es bei einer öffentlichen Ausstellung zu einem Einbruch, bei dem unter anderem ein Orden entwendet wurde.

Die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid hatte daraufhin in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid am 19. Mai 2026 beantragt zu prüfen, ob das Rathaus Wattenscheid als dauerhafter Standort infrage kommt. Als symbolische Begründung wurde angeführt, dass alle Prinzenpaare traditionell im Rathaus gewählt werden. Für die Präsentation steht bereits ein beleuchteter Ausstellungsschrank mit den Maßen 180 × 180 × 16 Zentimeter zur Verfügung.

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Verwaltung nennt zwei wesentliche Hinderungsgründe

Die Verwaltung beantwortet die vier gestellten Fragen zusammenhängend und kommt zu einem ablehnenden Ergebnis. Sie nennt dabei zwei zentrale Probleme:

  • Brandschutz: Eine Präsentation in den Fluren des Rathauses wäre zwar grundsätzlich der naheliegendste Ansatz, müsste jedoch vorab brandschutztechnisch umfassend geprüft werden. Insbesondere dürfen Flucht- und Rettungswege weder eingeschränkt noch zusätzlicher Brandlast ausgesetzt werden. Eine solche Prüfung liegt bislang nicht vor.
  • Sicherheit: Im öffentlich zugänglichen Bereich des Rathauses kann kein dauerhafter und ausreichender Schutz vor Diebstahl oder Beschädigung gewährleistet werden. Eine frei zugängliche Präsentation ist daher aus Sicherheitsgründen nicht umsetzbar.

Einlagerung als Übergangslösung möglich

Die Verwaltung erklärt, weiterhin im Rahmen regulärer immobilienwirtschaftlicher Prozesse nach geeigneten Möglichkeiten suchen zu wollen. Gegenwärtig sieht sie jedoch keine Option, dem Anliegen zu entsprechen.

Als alternative Maßnahme schlägt die Verwaltung eine sachgerechte Einlagerung der Objekte im Kellergeschoss des Rathauses vor, um die Sammlung zumindest vor weiteren Schäden zu schützen. Eine öffentliche Präsentation wäre damit allerdings nicht verbunden.

Die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid befasst sich mit der Antwort der Verwaltung in ihrer Sitzung am 30. Juni 2026.

Unterlagen

Beratungen

Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid (7. Sitzung)
30.06.2026
kein Ergebnis hinterlegt