Autorennen auf dem Parkplatz des Hannibal-Einkaufszentrums an der Riemker Straße
20261538 · Anfrage · 25.06.2026 · Bez.-Verw.-Stelle Bochum-Mitte I
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Beratungsfolge
Datum | Gremium | Ergebnis | 25.06.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Mitte | noch nicht beraten |
Die SPD-Fraktion im Bezirk Mitte will wissen, ob der Eigentümer des Hannibal-Einkaufszentrums zu Maßnahmen gegen nächtliche Autorennen auf seinem Parkplatz verpflichtet werden kann. Anwohner beschweren sich über regelmäßige Lärmbelästigung.
Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte hat eine Anfrage zu den regelmäßigen Autorennen auf dem Parkplatz des Hannibal-Einkaufszentrums an der Riemker Straße gestellt. Das Schreiben richtet sich an Bezirksbürgermeisterin Barbara Menke und soll in der Sitzung am 25. Juni 2026 behandelt werden.
Regelmäßige Lärmbelästigung an Wochenenden
Nach Darstellung der SPD-Fraktion werden auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums in Bochum-Hofstede regelmäßig an Wochenenden und vor Feiertagen Autorennen gefahren. Die Anwohner in Hofstede und Riemke würden durch lautes Reifenquietschen, aufheulende Motoren und Renngeräusche aus dem Schlaf gerissen oder um den Schlaf gebracht.
Trotz mehrfachen Einschreitens der Polizei werde das Gelände immer wieder für Autorennen aufgesucht. Besonders der Kreisverkehr Riemker Straße und die tunnelartige Unterführung in Richtung „In der Provitze“ würden die Raser-Szene anlocken.
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Eigentümer als möglicher Zustandsstörer
Die SPD-Fraktion sieht in den nächtlichen Rennen eine „regelmäßige, systematische Lärmbelästigung der Anwohnerschaft“. Der Eigentümer sei bereits mehrfach auf die Situation angesprochen worden. Daher stelle sich die Frage, ob er als Zustandsstörer in die Pflicht genommen werden könne, da die Beeinträchtigung von seinem Grundstück ausgehe.
Konkrete Fragen an die Verwaltung
Die SPD-Fraktion stellt zwei konkrete Fragen:
Sieht die Verwaltung die Möglichkeit, dem Eigentümer zumutbare Gegenmaßnahmen aufzuerlegen in Form von Schranken, Pollern, nächtlicher Schließung, Sicherheitsdienst oder anderen Zugangsbeschränkungen, um das nächtliche „Verkehrs-Posen“ zu unterbinden?
Hat die Verwaltung Informationen darüber, wie die Polizei die Sachlage einschätzt? Hat sie entsprechende Hinweise erhalten und wie viele Beschwerden aus der Anwohnerschaft liegen mittlerweile vor?
Die Anfrage wurde von Christiane Laschinski für die SPD-Fraktion eingereicht und soll schriftlich beantwortet werden.
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