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Schauspielhaus Bochum AöR, hier: Genehmigung des Jahresabschlusses 01.08.2024 bis 31.07.2025 der Schauspielhaus Bochum AöR

20261528 · Beschlussvorlage der Verwaltung · 24.06.2026 · Kulturbüro und Kulturhistorische Museen

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert
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KI-Zusammenfassung

Beratungsfolge

Datum | Gremium | Ergebnis | 24.06.2026 | Ausschuss für Beteiligungen und Controlling | noch nicht beraten |

Der Ausschuss für Beteiligungen und Controlling soll den Jahresabschluss des Schauspielhauses Bochum für das Wirtschaftsjahr 2024/2025 genehmigen. Bei Gesamterträgen von 27,5 Millionen Euro und Aufwendungen von 29,7 Millionen Euro entstand ein Jahresfehlbetrag von 2,18 Millionen Euro, der durch Rücklagen gedeckt wird.

Jahresabschluss ohne Einschränkungen bestätigt

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Märkische Revision hat den Jahresabschluss der Schauspielhaus Bochum AöR für das Geschäftsjahr 2024/2025 ohne Einschränkungen bestätigt. Der Verwaltungsrat der inzwischen erweiterten „Kulturinstitute Bochum AöR“ hatte bereits am 27. Januar 2026 einstimmig die Feststellung des Jahresabschlusses mit einer Bilanzsumme von 5.727.686,62 Euro beschlossen.

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Besucherzahlen gestiegen, Einnahmen gesunken

Das Schauspielhaus konnte in der Spielzeit 2024/2025 seine Besucherzahl in den eigenen Spielstätten auf 133.002 Gäste steigern (Vorjahr: 126.946). Insgesamt wurden 597 Vorstellungen realisiert, darunter 17 auswärtige Gastspiele. Die Auslastung betrug 67,9 Prozent bei einem Platzangebot von 192.204 Sitzen.

Trotz gestiegener Besucherzahlen gingen die Erträge aus eigener Betriebstätigkeit zurück. Sie lagen mit 3,132 Millionen Euro um 421.000 Euro unter dem Vorjahreswert. Hauptgrund ist die Verringerung des durchschnittlichen Eintrittsentgeltes von 13,70 Euro auf 12,40 Euro, was auf den erhöhten Anteil von Tickets für Kinder- und Jugendtheater sowie Studenten zurückzuführen ist.

Zuschüsse und Personalkosten

Das Schauspielhaus erhielt einen städtischen Betriebskostenzuschuss von 21.582.000 Euro (Vorjahr: 21.463.000 Euro). Der Landeszuschuss belief sich auf 2.014.000 Euro. Die Personalkosten als größte Aufwandsposition betrugen 22.679.000 Euro und lagen damit um 1.631.000 Euro über dem Vorjahr, was auf Wiederbesetzungen und Tarifentwicklungen zurückzuführen ist.

Beschlussvorschlag für den Ausschuss

Der Ausschuss für Beteiligungen und Controlling soll mehrere Beschlüsse fassen:

  • Genehmigung des Jahresabschlusses mit dem Jahresfehlbetrag von 2.182.415,17 Euro
  • Vortrag des Jahresfehlbetrags auf neue Rechnung
  • Entlastung des Vorstands (Intendant Johan Simons und Kaufmännischer Direktor Thomas Kipp)
  • Entlastung des Verwaltungsrats

Finanzielle Perspektive

Das Eigenkapital des Schauspielhauses schmolz durch den Jahresfehlbetrag von 3.545.000 Euro auf 1.363.000 Euro ab. Die Stadt Bochum hat durch ihre Haushaltsplanung 2025 eine finanzielle Ausstattung geschaffen, mit der das strukturelle Defizit ausgeglichen werden soll. Ab dem Wirtschaftsjahr 2025/2026 wäre das Schauspielhaus ohne diese Unterstützung nicht mehr in der Lage, Kostensteigerungen aus eigener Kraft zu decken.

Die Beschlüsse zur nachhaltigen Finanzierung der erweiterten AöR geben durch den vollständigen Ausgleich zukünftiger Tarifsteigerungen eine mittelfristige Planungssicherheit.

Unterlagen

Beratungen

Ausschuss für Beteiligungen und Controlling (3. Sitzung)
24.06.2026
kein Ergebnis hinterlegt