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Jahresabschluss 2025 der Bochum Perspektive GmbH (BoPG)

20261427 · Beschlussvorlage der Verwaltung · 24.06.2026 · Amt für Finanzsteuerung

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert
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Beratungsfolge

Datum | Gremium | Ergebnis | 24.06.2026 | Ausschuss für Beteiligungen und Controlling | noch nicht beraten |

Die Bochum Perspektive GmbH hat für das Geschäftsjahr 2025 einen Jahresfehlbetrag von 1,36 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Ausschuss für Beteiligungen und Controlling soll dem Jahresabschluss zustimmen und die Entlastung der Geschäftsführung beschließen.

Jahresfehlbetrag wird aus Kapitalrücklage ausgeglichen

Die Stadtentwicklungsgesellschaft weist für 2025 eine Bilanzsumme von 20,11 Millionen Euro aus. Den Jahresfehlbetrag in Höhe von 1,36 Millionen Euro soll die Gesellschaft vollständig durch eine entsprechende Entnahme aus der Kapitalrücklage ausgleichen. Der Jahresabschluss wurde von PKF Fasselt Partnerschaft geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen.

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Flächenentwicklung MARK 51°7 abgeschlossen

Die Bochum Perspektive GmbH hat 2025 die Entwicklung der Gewerbefläche MARK 51°7 abgeschlossen. Nach Angaben der Verwaltung wurden alle Bauabschnitte fertiggestellt und die Grundstücke baureif gemacht sowie verkehrlich erschlossen. Die Baureifmachung endete im Dezember 2024, die letzten Restarbeiten am Regenrückhaltebecken wurden im November 2025 beendet.

Umsatzerlöse durch Grundstücksverkäufe gestiegen

Die Gesellschaft erzielte 2025 Umsatzerlöse von 21,3 Millionen Euro, was einem Anstieg von 16,6 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der deutliche Zuwachs resultiert aus verstärkten Grundstücksverkäufen. Mit Stand Dezember 2025 sind etwa 95 Prozent der vermarktbaren Grundstücke vertraglich gebunden, nur fünf Prozent der Flächen stehen noch für weitere Investoren zur Verfügung.

Förderung in Höhe von 85,3 Millionen Euro

Die Finanzierung der Flächenentwicklung erfolgte über verschiedene Förderprogramme. Insgesamt flossen der Gesellschaft bis 2025 Fördermittel von 85,3 Millionen Euro zu, davon 86,5 Millionen Euro aus bewilligten Bescheiden. Die Differenz ergibt sich daraus, dass ein Teil der bewilligten Mittel nicht abgerufen werden musste, da die Maßnahmen kostengünstiger umgesetzt wurden als geplant.

Weitere Beschlussfassung erforderlich

Der Ausschuss für Beteiligungen und Controlling soll am 24. Juni 2026 über den Jahresabschluss entscheiden. Mit dem Beschluss wird die Vertreterin der Stadt in der Gesellschafterversammlung angewiesen, dem Jahresabschluss zuzustimmen und sowohl der Geschäftsführung als auch dem Aufsichtsrat für das Wirtschaftsjahr 2025 Entlastung zu erteilen.

Unterlagen

Beratungen

Ausschuss für Beteiligungen und Controlling (3. Sitzung)
24.06.2026
kein Ergebnis hinterlegt