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Diebstahl einer Bronzeskulptur vor der Stadthalle Wattenscheid

20261386 · Antwort der Verwaltung · 18.06.2026 · Kunstmuseum

↳ Zugehörige Anfrage Diebstahl einer Bronzeskulptur vor der Stadthalle Wattenscheid · 07.05.2026
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📍 Stadthalle Wattenscheid · automatisch zugeordnet aus dem Vorlagentext, Kartendaten © OpenStreetMap.

KI-Zusammenfassung

Beratungsfolge

Datum | Gremium | Ergebnis | 07.05.2026 | Rat | Die Anfrage wird schriftlich beantwortet. | 18.06.2026 | Rat | noch nicht beraten |

Eine etwa 500 Kilogramm schwere kinetische Bronzeplastik von Werner Habig wurde Mitte April vor der Stadthalle Wattenscheid gestohlen. Die Stadt bewertet den Verlust des kunsthistorisch bedeutsamen Werks als sehr bedauerlich, plant aber derzeit keinen Ersatz.

Die CDU-Fraktion hatte in der Ratssitzung vom 7. Mai 2026 Fragen zum Diebstahl der Bronzeskulptur gestellt, die am 16. oder 17. April 2026 entwendet worden war. Das Kunstmuseum antwortete nun auf die Anfrage der Christdemokraten.

Keine Erkenntnisse zum Tathergang

Zum genauen Ablauf des Diebstahls kann die Verwaltung keine Angaben machen. Das Kunstmuseum ist nach eigenen Angaben nicht in die polizeilichen Ermittlungen eingebunden und hat über den genauen Tathergang keine Kenntnis. Auch zu möglichen Zeugenhinweisen liegen der Kulturverwaltung keine Informationen vor.

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Skulptur war in Steinsockel eingelassen

Die gestohlene kinetische Bronzeplastik wog etwa 500 Kilogramm und war in einen steinernen Sockel eingelassen. Trotz dieser Sicherung gelang es den unbekannten Tätern, das schwere Kunstwerk zu entwenden.

Kunsthistorisch bedeutsames Werk aus den 1960er Jahren

Die Kulturverwaltung stuft den Verlust als sehr bedauerlich ein. Bei der Plastik aus den frühen 1960er Jahren handelte es sich um eines der ersten Werke konkreter Kunst in Bochum und eines der ersten kinetischen Objekte in der Stadt.

Der Schöpfer Werner Habig war Absolvent der Düsseldorfer Kunstakademie und dort Schüler von Zoltan Székessy. Er arbeitete als Maler und Bildhauer und war Kunsterzieher am Wattenscheider Jungengymnasium. Die Plastik wurde 2008 umfangreich restauriert.

Keine Pläne für neue Skulptur

Auf die Frage der CDU-Fraktion, ob bereits Pläne für die Errichtung einer neuen Skulptur existieren, möglicherweise in Zusammenarbeit mit Kunstlehrerinnen und -lehrern der Märkischen Schule, antwortete die Verwaltung mit einem knappen „Nein“.

Unterlagen

Beratungen

Rat (7. Sitzung)
18.06.2026
kein Ergebnis hinterlegt