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Einbringung des Entwurfes des Gesamtabschlusses der Stadt Bochum zum 31.12.2024

20261305 · Beschlussvorlage der Verwaltung · 18.06.2026 · Amt für Finanzsteuerung

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert
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Beratungsfolge

Datum | Gremium | Ergebnis | 18.06.2026 | Rat | noch nicht beraten |

Die Verwaltung hat den Entwurf des Gesamtabschlusses 2024 vorgelegt. Der Konzern Stadt Bochum mit allen Beteiligungsunternehmen schließt mit einem Gesamtjahresüberschuss von 142,44 Millionen Euro ab. Das Gesamtvermögen beträgt 8,37 Milliarden Euro.

Der Rat wird am 18. Juni 2026 den Entwurf des Gesamtabschlusses 2024 zur Kenntnis nehmen und zur Prüfung an den Rechnungsprüfungsausschuss weiterleiten. Das Dokument zeigt die konsolidierte Finanzlage der Stadt und ihrer ausgegliederten Unternehmen.

Umfassendes Bild der städtischen Finanzen

Der Gesamtabschluss soll analog zu einem Konzernabschluss in der Privatwirtschaft ein tatsächliches Bild der kommunalen Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage aufzeigen. Dazu werden die verselbständigten Aufgabenbereiche mit der Kernverwaltung zusammengefasst dargestellt.

In den Gesamtabschluss zum 31. Dezember 2024 sind eingeflossen:

  • Der geprüfte und festgestellte Jahresabschluss der Kernverwaltung
  • Die Jahresabschlüsse von 21 voll zu konsolidierenden verbundenen Unternehmen
  • Zwei eigenbetriebsähnliche Einrichtungen
  • Drei weitere Unternehmen nach der Equity-Methode

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Vollkonsolidierte Unternehmen

Zu den vollständig einbezogenen Unternehmen gehören unter anderem:

  • Stadtwerke Bochum Holding GmbH mit ihren Tochtergesellschaften
  • Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG
  • WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Bochum mbH
  • USB Bochum GmbH
  • Schauspielhaus Bochum AöR
  • VBW Bauen und Wohnen GmbH

Nach der Equity-Methode werden die Wasser und Gas Westfalen GmbH & Co. Holding KG, rku.it GmbH und WSG Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft mbH einbezogen.

Vermögen und Kapitalstruktur

Das Gesamtvermögen des Konzerns beträgt 8,37 Milliarden Euro und besteht zu 82,88 Prozent aus Anlagevermögen (6,94 Milliarden Euro). Im Vergleich zum Einzelabschluss der Stadt ist das Gesamtvermögen um rund 2,65 Milliarden Euro höher.

Zu den wesentlichen Vermögensposten gehören:

  • Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte: 2,41 Milliarden Euro
  • Infrastrukturvermögen: 2,37 Milliarden Euro
  • Finanzanlagen: 0,68 Milliarden Euro

Das Eigenkapital des Konzerns beträgt 1,48 Milliarden Euro, im Einzelabschluss der Kernverwaltung sind es 1,09 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalquote liegt bei 17,72 Prozent und damit um 1,37 Prozentpunkte niedriger als im Einzelabschluss.

Ergebnisstruktur im Detail

Der Gesamtjahresüberschuss von 142,44 Millionen Euro setzt sich wie folgt zusammen:

  • Ordentliches Gesamtergebnis: -11,55 Millionen Euro
  • Gesamtfinanzergebnis: 148,36 Millionen Euro
  • Anderen Gesellschaftern zuzurechnender Verlust: 5,63 Millionen Euro

Das ordentliche Gesamtergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 8,90 Millionen Euro verschlechtert. Dies ist hauptsächlich auf geringere Liefer- und Verbrauchsmengen sowie gesunkene Beschaffungskosten im Energieversorgungsbereich zurückzuführen.

Das positive Gesamtfinanzergebnis ist maßgeblich durch die Effekte aus dem Verkauf der STEAG beeinflusst. Ein außerordentliches Ergebnis wird nicht ausgewiesen, da corona- oder ukrainekriegsbedingte Geschäftsvorfälle nicht mehr isoliert dargestellt werden.

Der im Gesamtjahresüberschuss enthaltene Jahresüberschuss der Kernverwaltung beläuft sich auf 25,96 Millionen Euro. Damit ergibt sich im Gesamtabschluss ein um rund 116,48 Millionen Euro höheres Ergebnis gegenüber dem Einzelabschluss.

Unterlagen

Beratungen

Rat (7. Sitzung)
18.06.2026
kein Ergebnis hinterlegt