Aufstellung von Papier-und Glascontainern auf der Maischützenstraße
20261237 · Beschlussvorlage der Verwaltung · 30.06.2026 · Umwelt- und Grünflächenamt
Mehrheitlich nach BeschlussvorschlagEnthaltungen: 1 (AfD)Dagegen: 3 (AfD)Dafür: 12 (SPD, CDU, Grüne)
📍 Maischützenstraße · automatisch zugeordnet aus dem Vorlagentext, Kartendaten © OpenStreetMap.
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Beratungsfolge
Datum | Gremium | Ergebnis | 30.06.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Nord | noch nicht beraten |
Weil der Radwegausbau am Harpener Hellweg den bisherigen Depotcontainerstandort obsolet macht, soll ein neuer Standort an der Maischützenstraße entstehen. Die Bezirksvertretung Bochum-Nord soll darüber am 30. Juni 2026 entscheiden.
Hintergrund: Radfahrstreifen verdrängt Container
Im Zuge des Ausbaus des Harpener Hellwegs wurden auf beiden Seiten der Straße Radfahrstreifen eingerichtet. Da der Harpener Hellweg Teil des sogenannten Blauen Netzes – des Straßenvorbehaltsnetzes – ist, war die Anlage einer Radverkehrsinfrastruktur verpflichtend. Die neu gestaltete Aufteilung der öffentlichen Verkehrsfläche lässt es nicht mehr zu, den vorhandenen Depotcontainerstandort an seiner bisherigen Position beizubehalten. Ein Halten von Fahrzeugen zur Abfallentsorgung auf Radverkehrsanlagen ist nicht zulässig.
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Neuer Standort in 330 Metern Entfernung
Als Ersatzstandort schlägt das Umwelt- und Grünflächenamt einen Bereich an der Maischützenstraße zwischen den Hausnummern 76 und 80 vor. Dort soll auf einer vorhandenen Parkbucht ein neuer Depotcontainerstandort errichtet werden. Die Entfernung vom bisherigen Standort am Harpener Hellweg beträgt zu Fuß rund 330 Meter.
Geplanter Umfang der Containeranlage
Vorgesehen ist die Aufstellung folgender Container:
Ein Kombidepotcontainer für Altglas (braun, grün, weiß)
Zwei Depotcontainer für Papier, Pappe und Karton (PPK)
Mit der Planung und Errichtung soll die USB Bochum GmbH beauftragt werden.
Stadtweites Containernetz als Grundlage
Derzeit gibt es im gesamten Stadtgebiet 262 Depotcontainerstandplätze. Insgesamt sind 715 Container für Glas und 286 Container für PPK aufgestellt. Die Standorte werden gemeinsam mit der USB Bochum GmbH so festgelegt, dass Bürgerinnen und Bürger einen Standort in kurzer Zeit erreichen können. Die Verwaltung hebt hervor, dass die getrennte Entsorgung von PPK und Altglas von der Bevölkerung gut angenommen wird.
Keine finanziellen Auswirkungen
Laut Beschlussvorlage entstehen durch die Maßnahme keine zusätzlichen Kosten für die Stadt.
Unterlagen