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Städtische Sportanlage Am Nordbad – Errichtung eines Kunstrasenspielfeldes mit Spielfeldbeleuchtung

20261234 · Beschlussvorlage der Verwaltung · 02.06.2026 · Referat für Sport und Bewegung

🟢 Beschlossen 02.06.2026 · Bezirksvertretung Bochum-Nord (6. Sitzung)
Einstimmig nach Beschlussvorschlag
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KI-Zusammenfassung

Beratungsfolge

Datum | Gremium | Ergebnis | 29.05.2026 | Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit | noch nicht beraten | 02.06.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Nord | noch nicht beraten |

Die städtische Sportanlage Am Nordbad soll für 1,9 Millionen Euro umfassend modernisiert werden. Der vorhandene Naturrasenplatz wird durch einen Kunstrasenplatz mit LED-Beleuchtung ersetzt, zusätzlich werden die leichtathletischen Einrichtungen erneuert.

Umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen

Die Verwaltung schlägt vor, das Naturrasenspielfeld der Sportanlage Am Nordbad durch einen modernen Kunstrasenplatz zu ersetzen. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme werden auf etwa 1,3 Millionen Euro brutto geschätzt. Zusätzlich sollen die leichtathletischen Einrichtungen für weitere 600.000 Euro brutto erneuert werden.

Die Modernisierung ist Teil der aktuellen Sportstättenentwicklungsplanung und soll nach den Beschlüssen der zuständigen Gremien im Jahr 2027 umgesetzt werden. Das Vorhaben wurde bereits in einer vorherigen Beschlussvorlage (20241280) behandelt.

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Begründung für den Umbau

Die Sportanlage verfügt derzeit über ein Tennenspielfeld und ein Naturrasenspielfeld mit leichtathletischen Einrichtungen. Nach Einschätzung der Verwaltung reichen diese Kapazitäten zur Deckung des bestehenden Bedarfs nicht aus.

Die vorhandenen Naturrasen- und Tennenflächen weisen aufgrund hoher Auslastung, witterungsbedingter Einschränkungen sowie steigender Unterhaltungs- und Pflegeaufwendungen keine ausreichende ganzjährige Nutzbarkeit mehr auf. Durch die Umwandlung in Kunstrasen soll eine deutlich höhere Nutzungsintensität ermöglicht und Trainings- sowie Spielzeiten dauerhaft gesichert werden.

Finanzierung und Folgekosten

  • Gesamtkosten: 1,9 Millionen Euro brutto (1,75 Millionen Euro netto)
  • Im Haushaltsplan 2026 sind bereits 1,6 Millionen Euro eingeplant
  • Weitere 150.000 Euro stehen aus dem Sanierungsprogramm für Sportstätten zur Verfügung

Als jährliche Folgekosten entstehen:

  • Abschreibungsaufwand bei 25 Jahren Nutzungsdauer: 70.000 Euro
  • Durchschnittlicher jährlicher Zinsaufwand über 30 Jahre: 33.000 Euro

Beratungsfolge

Das Vorhaben wird zunächst am 29. Mai 2026 im Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit vorberaten. Die endgültige Entscheidung trifft die Bezirksvertretung Bochum-Nord am 2. Juni 2026.

Die Maßnahme wird als unaufschiebbare Investition zur Weiterführung notwendiger kommunaler Aufgaben gemäß § 82 Gemeindeordnung NRW eingestuft.

Unterlagen

Beratungen

Bezirksvertretung Bochum-Nord (6. Sitzung)
02.06.2026
Einstimmig nach Beschlussvorschlag
Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit (2. Sitzung)
29.05.2026
Einstimmig nach Beschlussvorschlag bei einer Enthaltung (Stadtgestalter/Volt)