Willkommen, um zu bleiben - Umbenennung des Ausländerbüros
20261140 · Antwort der Verwaltung · 07.05.2026 · Amt für Bürgerservice
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt zur Umbenennung des Ausländerbüros reagiert. Die Ratsgruppe regte eine Anpassung der Bezeichnung an, etwa in „Büro für Migration und Integration“, um den erweiterten Aufgabenbereich im Bereich Zuwanderung und Integration sowie die Serviceorientierung der Behörde abzubilden. Dabei wurden Beispiele aus anderen Kommunen wie Frankfurt oder München angeführt.
In der Antwort der Verwaltung, verfasst von Andreas Mruck vom Amt für Bürgerservice, wird die Entwicklung in anderen Städten als nachvollziehbar bewertet, jedoch wird zur Vorsicht bei der Namenswahl geraten. Bezeichnungen, die Zuständigkeiten wie die Einbürgerung suggerieren, seien unzutreffend, da diese organisatorisch dem Bürgerbüro zugeordnet sind. Eine neue Bezeichnung müsse sich an den tatsächlichen Tätigkeitsfeldern orientieren.
Eine Umbenennung könnte die Wahrnehmung als moderne Dienstleistungsstelle unterstützen und Hemmschwellen senken, jedoch sei ein rein sprachlicher Wechsel kein Ersatz für strukturelle Verbesserungen. Die Umsetzung würde Kosten für die Anpassung von Beschilderungen, Formularen und digitalen Auftritten verursachen, deren genaue Höhe derzeit nicht bezifferbar ist. Die Entscheidung über eine solche Umbenennung liegt im Rahmen der Organisationshoheit beim Oberbürgermeister. Die Verwaltung zeigt sich offen für eine zeitgemäßere Benennung als abschließenden Schritt eines laufenden Change-Management-Prozesses.
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