Fortschreibung Wohnbauflächenprogramm und Sachstandsbericht Innenentwicklungsprogramm 2026
20261139 · Mitteilung der Verwaltung · 03.06.2026 · Amt für Stadtplanung und Wohnen
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat eine Aktualisierung des Wohnbauflächenprogramms sowie einen Sachstandsbericht zum Innenentwicklungsprogramm 2026 vorgelegt. Diese Instrumente sind Bestandteil des Handlungskonzeptes Wohnen, das für den Zeitraum von 2023 bis 2035 einen Bedarf von rund 11.000 neuen Wohneinheiten vorsieht. Ziel ist es, mindestens 50 Prozent dieses Bedarfs durch Innenentwicklung zu decken, etwa durch die Nutzung von Baulücken, Dachgeschossausbauten oder die Konversion von Brachflächen.
Das Wohnbauflächenprogramm wurde hinsichtlich seiner Entwicklungshorizonte angepasst. Kurzfristige Projekte, deren Baubeginn bis Ende 2028 geplant ist, umfassen etwa 30 Hektar mit 1.860 Wohneinheiten. Mittelfristige Projekte für den Zeitraum von 2029 bis 2033 umfassen rund 36 Hektar und 2.460 Wohneinheiten. Die Verwaltung verweist zudem auf das seit Oktober 2025 geltende Gesetz zum Wohnungsbauturbo, welches die Beschleunigung von Bauprojekten ermöglichen soll. Im Rahmen der Fortschreibung wurden Projekte wie die Roonstraße aus dem Wohnbauflächenprogramm in das Innenentwicklungsprogramm überführt, während das Projekt Zunftwiese/Handwerksweg aufgrund fehlender öffentlicher Erschließung nicht weitergeführt wird. Für städtische Flächen ist zudem eine Quote von mindestens 40 Prozent gefördertem Wohnungsbau vorgesehen.
Im Bereich des Innenentwicklungsprogramms berichtet die Verwaltung über die Mobilisierung von Potenzialen in bestehenden Quartieren. Seit der Erhebung von Baulücken im Jahr 2017 liegen für etwa 40 Flächen Baugenehmigungen für rund 200 Wohnungen vor.
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