Entwicklung des ehemaligen ThyssenKrupp-Geländes an der Castroper Straße
20260851 · Antwort der Verwaltung · 03.06.2026 · Amt für Stadtplanung und Wohnen
📍 Castroper Straße · automatisch zugeordnet aus dem Vorlagentext, Kartendaten © OpenStreetMap.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion „Die Linke im Rat“ hat im Ausschuss für Planung und Grundstücke Fragen zur Entwicklung des 68 Hektar großen ThyssenKrupp-Geländes an der Castroper Straße gestellt. Die Anfrage bezog sich auf den Zustand des Bodens, die voraussichtlichen Sanierungskosten sowie die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für eine mögliche Mischnutzung aus Gewerbe und Wohnen.
Die Verwaltung teilte mit, dass das Areal im Altlastenkataster als Verdachtsfläche geführt wird. Da der Betrieb der Stahlwerke derzeit noch läuft, liegen keine aktuellen Erkenntnisse über den Bodenzustand der gesamten Fläche vor. Notwendige Untersuchungen sollen im Zuge der Stilllegung durchgeführt werden. Die Kosten für eine etwaige Sanierung oder einen Bodenaustausch können zum jetzigen Zeitpunkt nicht beziffert werden, da das Schadstoffspektrum und die künftige Nutzung der einzelnen Bereiche noch nicht feststehen.
Hinsichtlich der Haftung verwies die Verwaltung auf das Bundes-Bodenschutzgesetz, wonach auch frühere Eigentümer für Sanierungsmaßnahmen haften können. Das Umwelt- und Grünflächenamt empfiehlt, entsprechende Vertragsregelungen abzustimmen, um das Haftungsrisiko für die Stadt zu minimieren. Ein Finanzierungsmodell für die Erschließung und Sanierung wird erst nach einem möglichen Erwerb des Privatgrundstücks durch die Stadt entwickelt, sobald weitere Gutachten und Planungen vorliegen.
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