Sachstand der Digitalisierung an Bochumer Schulen
20260365 · Antwort der Verwaltung · 21.05.2026 · Schulverwaltungsamt
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat in einer Antwort auf eine Anfrage der CDU-Ratsfraktion den Sachstand zur Digitalisierung an Bochumer Schulen dargelegt. Die Ausstattung der Lehr- und Unterrichtsräume durch den DigitalPakt 1 ist abgeschlossen. Weitere Bereiche wie Lehrerzimmer oder Ganztagsstandorte sind nach technischer Möglichkeit an das WLAN-Netz angebunden, wobei Turnhallen bei fehlender direkter Anbindung über Richtfunk oder Glasfaser versorgt werden.
Beim Ausbau des Glasfasernetzes sind fast alle Schulen technisch angeschlossen. An neun Standorten, darunter die Astrid-Lindgren-Grundschule und das Walter-Gropius-Berufskolleg, steht die Glasfaser aufgrund von Verzögerungen beim Netzausbau in den Straßen oder technischen Problemen noch nicht zur Verfügung. Diese Schulen werden vorübergehend über VDSL, Koaxialkabel oder 5G versorgt.
An den Schulen sind aktuell 38.508 iPads im Einsatz, wovon 37.798 im Eigentum der Stadt stehen. Ein Teil der Geräte, etwa 31.912 Stück, wurde durch Fördermittel beschafft, wobei 18.340 Geräte noch an die jeweiligen Förderbedingungen gebunden sind. Die eingesetzten Geräte der Generationen 8 und 9 gelten als leistungsfähig für den Unterricht. Da der Lebenszyklus der Geräte etwa fünf Jahre beträgt, ist für das Jahr 2027 der Ersatz von 18.500 iPads aus dem Jahr 2022 vorgesehen. Die dafür veranschlagten Kosten belaufen sich auf 9,4 Millionen Euro.
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