Mit KI Schienen-Suizide verhindern
20252724 · Anfrage · 18.12.2025 · Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation
Die Anfrage wird schriftlich beantwortet.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt hat eine Anfrage an Oberbürgermeister Jörg Lukat zum Einsatz von KI-basierten Systemen zur Suizidprävention im Schienenverkehr gestellt. Die Anfrage, eingereicht von Dr. Volker Steude, Stefanie Beckmann und Nadja Zein-Draeger, bezieht sich auf technologische Entwicklungen, wie sie beispielsweise in Stockholm, Kanada oder Großbritannien genutzt werden, um mithilfe von Videobildern Verhaltensmuster zu erkennen, die auf Suizidabsichten hindeuten könnten.
Die Fraktion bittet um statistische Angaben zu vollendeten und versuchten Schienensuiziden in den Betriebsanlagen der BOGESTRA sowie auf Bahnanlagen im Stadtgebiet seit dem Jahr 2020. Zudem wird die Bewertung der Verwaltung und der BOGESTRA zu solchen Präventionssystemen sowie die Möglichkeit eines Einsatzes an Regional- und Fernbahnhöfen angefragt. In diesem Zusammenhang wird gefragt, ob die Verwaltung auf die Deutsche Bahn zugehen wird.
Des Weiteren wird nach der Einbindung der Vermeidung von Suizidtoten in die Strategie „Vision Zero“ sowie nach den aktuellen Maßnahmen der Verwaltung und der BOGESTRA zur Verhinderung von Schienensuiziden gefragt. Abschließend wird nach der Unterstützung für BOGESTRA-Mitarbeitende gefragt, die als Fahrzeugführende in solche Vorfälle involviert waren.
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