Zwischen Lärmschutz und Investitionsstau: Zukunft der Sportanlage Lewacker in Bochum
20251507 · Antwort der Verwaltung · 10.07.2025 · Referat für Sport und Bewegung
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
📍 Sportanlage Lewacker · automatisch zugeordnet aus dem Vorlagentext, Kartendaten © OpenStreetMap.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Bochum hat auf eine Anfrage der FDP-Fraktion zur Zukunft der Sportanlage am Lewacker reagiert. In Bezug auf die Errichtung eines Kunstrasenplatzes teilte das Referat für Sport und Bewegung mit, dass die Anlage nicht Teil der aktuellen Prioritätenliste für den Zeitraum 2025 bis 2030 ist. Neue Entwicklungsperspektiven sollen erst mit der Fortführung der Sportstättenentwicklungsplanung für den Zeitraum ab 2028 aufgezeigt werden.
Ein wesentliches Hindernis für einen Ausbau stellt der Lärmschutz dar, da die prognostizierten Pegel die Grenzwerte für Wohngebiete überschreiten. Umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen wären für eine Genehmigung erforderlich. Die Verwaltung empfiehlt zudem nicht das Modell einer rein eigenfinanzierten Umsetzung durch den Verein, da dies ein hohes finanzielles Risiko für den Träger bedeute und die Stadt den Zugriff auf die Fläche verlieren könnte.
Hinsichtlich der Priorisierung anderer Vereine verwies die Verwaltung auf die Notwendigkeit, überbelegte Anlagen im Bezirk Wattenscheid zu entlasten. Bezüglich der Instandhaltung der Anlage am Lewacker erklärte der Technische Betrieb, dass die Pflege nach festen Turnussen erfolgt und keine Vernachlässigung vorliege. Ausstehende Arbeiten, wie etwa der Heckenschnitt, müssten noch extern vergeben werden.
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